Spielberichte Landesliga 2011 / 2012


Müde Wölfe verbessern sich noch auf Platz 11

Mit einem 7-7 Unentschieden in Augsburg schließen die Wörishofer Eishockeycracks die Saison ab

War es der harte Kampf gegen den SC Forst oder die lange Feier danach, dass die Wörishofer Eishockeycracks so müde erschienen ließ beim 7-7 Unentschieden gegen das Tabellenschlusslicht der Augsburger Amateure. Noch vor dem Spiel waren die Kneippstädter noch total motiviert, so wollten sie mit einem eigentlich vermeintlichen Pflichtsieg im Curt-Frenzel-Stadion sich noch auf den 10.Tabellenplatz im Schlussklassement vorschieben. Doch von Beginn wirkten die Wölfe müde und da auch die mit Hälfte von Juniorenspielern verstärkte Augsburger Mannschaft schon mit der Saison abgeschlossen schien, wurde es mehr ein munteres Toreschießen. So gingen die Wölfe in der 3.Spielminute mit dem ersten Torschuß durch Kapitän Pietro Vacca mit 1-0 in Führung. Als die Wörishofer nach schöner Vorarbeit von Martin Kohlhund in Überzahl, durch Dominik Weis sogar schon auf 2-0 erhöhen konnten, war wenigstens das Ergebnis standesgemäß. Doch auch die Wölfe hatten ihre Schwierigkeiten die Konzentration vom Freitag auf Sonntag umzulegen. So ließen sie fast widerstandslos den Anschlusstreffer in der 9.Minute zu. Keine 3 Minuten später stand wieder eine zwei-Toreführung für die Wölfe auf der Anzeigentafel. Joel Sirch mit einem Schuss aus spitzem Winkel überraschte den Torwart der Heimmannschaft. Schlag auf Schlag ging es dann noch in den letzten zwei Spielminuten des ersten Drittels. So konnten die Gastgeber, die nicht konsequente Defensivarbeit der Wörishofer zum 2-3 in der 19.Spielminute nutzen, doch kurze Zeit später in Überzahl zeigten die Kneippstädter zumindest im Powerplay, dass sie sich nicht lange bitten ließen und erhöhten zu ersten Drittelpause durch Franz Schmidt auf 2-4.
Anscheinend war die Kabinenansprache von Andreas Schweinberger etwas lauter, denn die Wölfe begannen den mittleren Spielabschnitt mit mehr Schwung. Keine zwanzig Sekunden waren gespielt und Darius Sirch luchste sich die Scheibe von einem Augsburger und netzte mit einem sehenswerten Schlenzer unter die Latte auf 2-5 aus Augsburger Sicht ein. Die Wörishofer hatten die Partie mehr unter Kontrolle ohne zu überzeugen. Als dann in der 25.Spielminute die Sirch-Brüder ihr Zusammenspiel vom Freitag wiederholten, stand es dann schon 6-2 für die Wölfe. Nur in umgekehrten im Vergleich zum entscheidenden Spiel gegen Forst agierten die Sirchs. So war es Darius der Joel mustergültig bediente und dieser nur noch ins leere Tor vollenden musste. Nur zwei Minuten später fehlten Schmidt bei seinem Stangentreffer nur Millimeter um die Führung noch weiter auszubauen. Jetzt rechneten alle mit einem Schützenfest für die Wörishofer. Doch zuerst wurde der Torhüterwechsel vollzogen, der bereits vor dem Spiel feststand. Als Dankeschön für seine überragende Leistung durfte Markus Kastenmeier in der 31.Spielminute, seinen Kollegen Andreas Nick ablösen. Dafür hatten dann die Cracks des EVW ein besonderes Geschenk für denn 1b Torhüter. Denn ab diesem Zeitpunkt wollten sie wohl ihrem Goalie möglichst viel Beschäftigung geben und ließen ihn nicht nur im Stich, sondern hagelten sich eine nach der anderen Strafzeit ein. So war es der mehr als bedauernswerte Kastenmeier, der innerhalb von nicht einmal 6.Minuten vier Gegentreffer hinnehmen musste, ohne dafür etwas dagegen ausrichten hätte können. So stand es urplötzlich 6-6 nach dem zweiten Spieldrittel.
Das letzte Drittel wollten sich die Wölfe den Sieg nochmals zurückholen und damit noch auf den 10.Tabellenplatz vorschieben. Doch die Augsburger kämpften mit Mann und Maus um den einen Punkt, sodass klare Chancen der Wölfe Mangelware blieben. Doch zumindest stimmte auf einmal der kämpferische Einsatz, doch das man den Schalter nicht einfach so umlegen kann, dass dürften die jungen Wilden des EVW dann bestimmt in diesem Spiel erkannt haben. Doch das unermüdliche Anrennen schien auf einmal noch belohnt zu werden. Die erste Strafzeit des AEV im letzten Drittel und Martin Kohlhund staubt in der 59.Spielminute zur erneuten Führung ab. Doch von allen guten Geistern verlassen, wollte man, anstatt das Ergebnis zu verwalten, die Führung ausbauen, um nur kurze Zeit später per Konter den Endstand von 7-7 zu kassieren. Wiederum rettete zuerst Kastenmeier einen Alleingang, doch danach musste er persönlich das vierte Abstaubertor kassieren. Mit diesem Ergebnis wurde aufgrund des direkten Vergleichs zumindest der ESV Burgau noch überholt. Doch das interessierte den Trainer weniger, so war Schweinberger schon ein wenig enttäuscht über die Leistung seiner Schützlinge, die vor allem Torhüter Kastenmeier ein ums andere mal im Stich liessen und bei 80%-Leistungsvermögen seiner Mannschaft, den Gegner eigentlich deutlich in die Schranken hätte weisen müssen.

So spielten die Wölfe:
Tor: Nick, Kastenmeier
Verteidigung: Kozlovsky, Weis, Walther, Hofer, Bitzer, Fischer
Angriff: D. Sirch, J. Sirch, Kohlhund, Ledermann, Foreman, Mössmer, B. Schweinberger, Vacca, Schmidt 


Wölfe im Freudentaumel nach 6-1 Sieg über den SC Forst!

Unglaublicher Teamgeist, starke Defensivarbeit und Torhüter Markus Kastenmeier sorgen für Klassenerhalt der Wörishofer Eishockeyspieler
  
Überschwängliche Erleichterung und Freude bei der Mannschaft des EV Bad Wörishofen und den Verantwortlichen, Teammanager Michael Oswald und Trainer Andreas Schweinberger nach dem 6-1 Sieg und dem damit verbundenen Klassenerhalt gegen den direkten Kontrahenten, dem SC Forst. Dabei sah es vor der fast entscheidenden Partie gegen die Nature Boyz des SC Forst personell gar nicht mal so gut aus. Neben den gesperrten Torhüter Andreas Nick und Stürmer Robert Linke, gesellten sich der grippekranke Stürmer Franz Schmidt und der nachträglich gesperrte Allrounder Christian Bitzer auch noch dazu. So wurde die Partie auch noch gegen den HC Landsberg mit einer Wertung von 0-5 gewertet, da der Neuzugang vom HC Landsberg dort schon zwei zehnminütige Disziplinarstrafen mitbrachte und für die Wölfe in Holzkirchen nach seiner dritten in dieser Saison eigentlich gegen die Riverkings aussetzen hätte müssen. Doch gab es auch eine positive Nachricht vor Spielbeginn im Kader der Wölfe, trotz einer Schleimbeutelentzündung im Handgelenk, ließ es sich Joel Sirch nicht nehmen, im mit entscheidenden Spiel, seine Kollegen zu unterstützen. Die Wölfe spielten aus einer sicheren Defensive und die Forster begannen wie man es erwartet hatte. Sie versuchten vor allem über ihren 20-jährigen U-20 Nationalspieler aus Slowenien Pungarsek Dejan gleich für Gefahr zu sorgen. Doch vor allem die 4 Verteidiger(Andreas Walther,Dominik Weis,Kozlovsky Mario und Maximillian Hofer) wiesen dem besten Ausländer der Landesliga ein ums andere Mal in seine Schranken. Da auch die Stürmer ihr taktisches Konzept erfüllten, durfte sich 1b Torhüter Kastenmeier Markus zu Beginn des Spiels noch für spätere Paraden schonen. Die Wölfe hingegen sehr stark beim Umschalten von Abwehr auf Angriff, schlugen in Person von Stürmer Florian Mössmer in der 5.Minute eiskalt zu. Der sonst für die eher robuste Art des Spielens bekannte gelernte Verteidiger, ließ mit einem tollen Trick einen Forster Verteidiger stehen und sorgte mit einem Schuß in den Winkel für die frühe Führung der Wölfe. Die Wörishofer Eishockeycracks weiter sehr diszipliniert gegen teilweise paradox spielende Gäste, ließen sich nicht herauslocken und so waren die wenigen Torchancen eine sichere Beute für Kastenmeier. Den Unterschied in Person von Bernd Schweinberger zeigten wiederum die Wörishofer Spieler. Dank des unbedingten Willens des Stürmers das Tor zu erzielen, war es zu verdanken, dass es mit einem verdienten 2-0 in die erste Drittelpause ging. 19. Spielminute, Schweinberger setzt sich durch, wird die ganze Zeit zwar gehackt, doch das hält ihn nicht ab, die Scheibe per Flachschuß im Tor unterzubringen.
Der mittlere Spielabschnitt ging zunächst mit der ersten Strafzeit des Spiels und damit für die Wölfe in Unterzahl weiter. Doch gab es auch bei dieser Überzahl kaum ein Durchkommen für die Nature Boyz, im Gegenteil ein schönes Break durch Darius Sirch wurde nicht belohnt. So fehlten dem Stürmer nur Millimeter als er den Puck gekonnt durch die Schoner von Gästetorhüter schob. Die Wölfe hatten weiter ihre Defensive im klar im Griff und nach vorne setzten sie immer toll vorgetragene Angriffe. Als dann Hofer einen folgenschweren Fehlpass spielte und die Gäste dadurch zum Anschlusstreffer in der 30.Minute trafen, sah man den unglaublichen Teamgeist dieser jungen Mannschaft von Trainer Schweinberger sofort an. Das junge Eigengewächs wurde von seinen Mitspielern wieder aufgebaut und diese fokussierte sich auf ihre Tugenden. So sorgte wohl der schönste Angriff nur zwei Minuten später, für die wiederum 2-Toreführung der Heimmannschaft. Sascha Hirschbolz und Dominik Weis spielten B. Schweinberger wunderbar frei und der seit Wochen überragende Routinier zirkelte die Hartgummischeibe zielgenau ins obere linke Dreieck. Die Gäste reagierten wütend und jetzt sah man auch hin und wieder, warum der Kontigentspieler der Forster nächstes Jahr wohl in höheren Klassen als der Landesliga tätig sein wird. Doch mit vereinten Kräften und einem unglaublich auftrumpfenden Torhüter Kastenmeier konnten einige brenzlige Situationen, dabei zweimal eine Unterzahlsituation mit Glück überstanden werden. Als sich dann auch die Schiedsrichter dazu entschlossen, auch die etwas ruppigen Forster hinauszustellen, durften die Wörishofer Eishockeycracks in der 38.Spielminute in doppelter Überzahl agieren. So war es ausgerechnet Mittelstürmer Joel Sirch, der anfangs der Woche noch nicht mal einen Schläger halten konnte, der mit Schuß ins kurze Eck für das 4-1 sorgte. Weiter in Überzahl agierten die Wölfe wie aus einem Guss, die Scheibe lief und eine Sekunde bevor die Gäste wieder komplett waren, sorgte eine Co-Produktion der Brüder Sirch für eine gewisse Vorentscheidung in dieser intensiven Begegnung. Joel lässt zwei Mann stehen und den Abpraller vor dem Tor verwertet Darius in der 40.Spielminute zur 5-1 Führung nach dem zweiten Drittel.
Auch das letzte Spieldrittel blieben die Wölfe ihrer taktischen Ausrichtung treu. Konsequent wurde erstmal das eigene Tor gesichert und wenn es doch auch ein Durchkommen gab, war es Kastenmeier, der sich als Meister seines Fachs auszeichnete. Aber auch die Wölfe kamen auch zu Gelegenheiten, doch musste für den sechsten Treffer, wieder ein Überzahlspiel her. 53.Minute Dominik Weis schießt zielgenau auf den Schläger von Stürmer Martin Kohlhund und dieser musste nur noch den Puck Richtung Tor lenken und setzte mit diesem Treffer den Schlusspunkt dieses Spiels. So fielen nach dem Ende des Spieles alle Dämme in der Kabine der Wölfe und Trainer Schweinberger sprach von einer doch insgesamt tollen Saison der jungen Wörishofer. So war er vor allem Stolz auf die Leistung seiner Mannschaft in diesem Spiel, aber auch über die ganze Spielzeit hinaus. Eigentlich hatten wir nur drei bis vier schlechte Spiele dabei, doch viel Pech sorgte für das Abrutschen in untere Regionen, ansonsten hat sich die Mannschaft zu einer wahren Einheit gefunden, auf diese sich aufbauen lässt. Sein nächstes Lob gab es dann auch noch für den Teammanager Oswald, den er mit seiner Kompetenz als wichtigen Baustein für die Zukunft sieht. Danach ließen die Wölfe zu Recht die Korken knallen und dachten noch nicht an das letzte Spiel in Augsburg.

Für die Wölfe spielten:
Torhüter: Kastenmeier, Drexl
Verteidigung: Walther, Weis, Hofer, Kozlovsky
Angriff: D. Sirch, J. Sirch, Kohlhund, B. Schweinberger, Vacca, Hirschbolz, Mössmer, Foreman, Ledermann, Fischer

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - SC Forst Nature Boyz 6-1 (2-0),(3-1),(1-0)

 4:04 1-0 Mössmer Florian
18:27 2-0 Schweinberger Bernd (Assist: Hofer)
29:25 2-1 Ebentheuer Dominik
31:35 3-1 Schweinberger Bernd (Weis, Hirschbolz)
37:54 4-1 Sirch Joel (Walther, Kohlhund) 5-3 Überzahl
39:33 5-1 Sirch Darius (Sirch J.) 5-4 Überzahl
52:43 6-1 Kohlhund Martin (Weis) 5-4 Überzahl

Strafzeiten: Wölfe 10 Strafminuten - Nature Boyz 8 Strafminuten


Ein umstrittener Pfiff

Eine unglaubliche Entscheidung kostet die Wörishofer Eishockeyspieler einen vorentscheidenden Punkt Richtung Klassenerhalt

Es waren noch 27 Sekunden zu spielen, in einem hochklassigen und leidenschaftlich geführten Spiel, wo die Wölfe kurz davor waren, mit einem 0-0 einen vorentscheidenden Punkt um den Klassenerhalt zu erreichen. Als der Landsberger Spieler noch an Torhüter Andreas Nick scheiterte und dem eigenen Puck nachging, als er sich urplötzlich ins Gesicht griff. Die Unparteiischen unterbrachen, und die Landsberger Eishockeycracks sahen nach ihrem Spieler, als das Schiedsrichtergespann nach langer Beratung für alle Zuschauer auf einen Penalty für die Riverkings entschieden. Die Emotionen kochten und der angeblich verletzte Spieler, war auf einmal topfit und ließ sich die geschenkte Gelegenheit nicht entgehen und sorgte zum Auswärtssieg zweier gleichwertiger Mannschaften. Danach kochten die Emotionen auf den Rängen und auf dem Eis über, so konnte Torhüter Nick sich kaum zurückhalten und wurde auch noch mit einer Spieldauerstrafe belegt, und fehlt den Wörishofern am Freitag beim Abstiegsduell gegen den SC Forst. Es war für die jungen Wölfe ein bitterer Schlag, nachdem sie dem Favoriten alles abverlangt hatten. Von Beginn an merkte man der jungen Truppe von Trainer Andreas Schweinberger, dass alle taktischen Maßgaben umgesetzt werden sollten. Aus einer überragenden Defensivarbeit sollten immer wieder Nadelstiche gesetzt werden. Doch ging die Partie mal richtig schlecht los, in den ersten 5.Spielminuten durften die Wölfe schon zweimal nach lächerlichen Vergehen in Unterzahl agieren. Doch unbedingter Wille und starkem Einsatz ließen sie den Riverkings keine Tormöglichkeiten zu. Im Angriff dagegen taten sich die Wörishofer zunächst schwer, da auch die Landsberger mit ihrem Abwehrbollwerk einen mehr als ausgezeichnete Arbeit lieferten. So boten die beiden Mannschaften harte, aber faire Zweikämpfe und ließen dem jeweiligen Gegner keinen Zentimeter Raum. Doch in der 20.Minute hätten die Wölfe noch in Führung gehen können, als sie noch in Unterzahl agierten, tauchte Bernd Schweinberger vor dem Torwart auf und konnte die Hartgummischeibe nicht im Tor unterbringen. Als die Landsberger auch endlich einmal mit Strafzeiten belegt wurden, durften die Wölfe den mittleren Spielabschnitt mit einer 2-Mann Überzahl beginnen.
Mit der Überzahl begannen die Wölfe auch mit viel Druck den mittleren Spielabschnitt und Abwehrchef Andreas Walther und Kapitän Pietro Vacca fehlten nur Zentimeter um bei ihren Schüssen die nicht unverdiente Führung zu erzielen. Kurze Zeit späte wäre dann auch Christian Bitzer fast sein erstes Tor im Wölfe-Trikot fast gelungen, doch Gästekeeper Falkenberger konnte mit Refelex den Puck noch über das Tor lenken. Die Wölfe in ihrer Abwehrarbeit weiter konzentriert, sodass Torhüter Nick erstmals nach 27.Minuten wieder eingreifen musste. Hohes Tempo und leidenschaftlicher Kampf wurden den knapp 110 Zuschauern präsentiert, doch Torchancen waren weiter Mangelware. Vor allem die Gäste konnten sich keine klaren Möglichkeiten präsentieren und die Wölfe hatten Pech bei Chancen von Daniel Ledermann, Vacca und Robert Linke, wo nur jeweils Zentimeter fehlten. So ging es für ein untypisches Eishockeyergebnis von 0-0 ins letzte Spieldrittel.
Würden die jungen Wölfe das intensive und konzentrierte Spiel weiter umsetzen können. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde die ersten zwei Spieldrittel weiter fortgeführt und eine Riesen-Doppelchance durch Vacca und Sascha Hirschbolz hätte dann auch für die verdiente Führung sorgen können, doch wieder Falkenberger rettete mit zwei Glanztaten und hatte in der 45.Spielminute glück bei einem Direktschuß von Robert Linke, der wiederum nur Zentimeter die Führung verfehlte. Aber auch die Landsberger wollten sich nicht so einfach besiegen lassen und gestalteten das Spiel nun wieder offen. Auf einmal gab es Chancen auf beiden Seiten, doch beide Torhüter zeigten sich in Bestform. So sorgte eine folgenschwere Entscheidung für den Knock-Out 27 Sekunden vor Schluss und damit für eine mehr als unverdiente Niederlage des EV Bad Wörishofen. Konstanierte eigene Anhänger standen zutiefst bedröppelt im Eisstadion und waren sich alle einig, dass dies schon mehr als nach einer Schiebung roch.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Nick, Kastenmaier
Verteidigung: Walther, Weis, Kozlovsky, Hofer
Angriff: Kohlhund, Linke, Bitzer, D. Sirch, Foreman, Ledermann, Hirschbolz, Vacca, B. Schweinberger

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - HC Landsberg Riverkings 0-1 (0-0),(0-0),(0-1)

 Tor: 59:33 0-1 Simmler Sebastian Penalty


Aufholjagd bleibt unbelohnt!

Wölfe fehlen zweieinhalb Minuten zum verdienten Punktgewinn in Holzkirchen

Es wäre fast ein perfektes Wochenende für die Spieler des EV Bad Wörishofen geworden. SC Forst verlor seine beiden Begegnungen in Oberstdorf und bei der 1b des EC Bad Tölz und die Mannen um Trainer Andreas Schweinberger waren knapp 2 1/2 Minuten vor einem fast entscheidenden Punktgewinn in Holzkirchen. Nachdem die Wörishofer Eishockeycracks nach toller Moral den 4-4 Ausgleich in der 52.Minute durch Bernd Schweinberger schafften, gab es im anschließenden Bully die erste von zwei fast folgenden lächerlichen Strafzeiten gegen die Stürmer Robert Linke und Nicholas Foreman. Nachdem sie die erste Strafzeit gekonnt überstanden, war die folgende die entscheidende, die mit einem Schuss ins linke obere Dreieck für die Vorentscheidung zum 5-4 für die Gastgeber sorgten. Als dann die Wölfe in der letzten Spielminute auch in Überzahl agierten, nahm Trainer Schweinberger Torwart Andreas Nick zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Der Holzkirchner Goalie Veicht war es, der mit einem Glanzreflex gegen einen tollen Schlagschuss von Martin Kohlhund rettete und danach die Holzkirchner per Befreiungsschlag für den 6-4 Endstand sorgte. Von Beginn an merkte man dass die jungen Wölfe hoch motiviert waren, nachdem der diesmal im Angriff agierende Christian Bitzer noch am Torwart scheiterte, war es nur Sekunden später Abwehrchef Andreas Walther der mit einem Schuss von der blauen Linie für die Gästeführung in der 2.Spielminute sorgte. Nur Sekunden später hätten Kohlhund und Linke schon für den nächsten Paukenschlag sorgen können, doch die harte Eisfläche im Freiluftstadion sorgten, dass das Spielgerät für beide Mannschaften nicht immer leicht zu spielen waren und die Wölfe nicht mit 2-0 in Führung gingen. So war dann eine zehnminütige Unordnung in der Kneippstädter Defensivarbeit und eine fast perfekte Chancenverwertung des Tabellen zweiten die dafür sorgten, dass es plötzlich in der 14.Minute 1-3 aus EVW sicht stand. Trainer Schweinberger reagierte sofort und nahm eine Auszeit. Dies wirkte, den keine 2 Minuten später gab es einen Penalty für die Wölfe. Linke verwertete souverän und es ging mit einem 2-3 aus Sicht des EVW in die erste Drittelpause.
Auch im zweiten Drittel boten beide Mannschaften hohes Tempo und die körperlich unterlegenen Wörishofer kämpften mit Leidenschaft um ihr Ziel schon an diesem Sonntag zu erreichen. Doch im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt waren es jetzt die beiden Abwehrreihen, die dominierten. So waren es die Holzkirchner die in der 37.Spielminute eine der wenigen Chancen auf beiden Seiten nach einem Konter zu einer 2-Tore Führung vollendeten. Aber schon im mittleren Spielabschnitt merkte man dem EV Bad Wörishofen an, dass sie sich trotz dieses starken Abwehrbollwerk sich nicht geschlagen geben wollten. So blieb es zunächst beim 4-2 Zwischenstand nach dem zweiten Drittel.
Mit dem gleichen Spielverlauf ging es im letzten Spielabschnitt weiter. Die Wölfe berannten unermüdlich das Tor des ESC Holzkirchen, doch gab es kaum ein durchkommen gegen die Spitzenmannschaft. Belohnt wurden die Wölfe aber für Engagement in der 49.Spielminute endlich mit dem Anschlusstreffer durch einen Abstauber durch Joel Sirch. Um nur drei Minuten später den verdienten Ausgleich zu erzielen. Bis Sekunden später die Unparteiischen mehr als unglückliche Entscheidungen trafen. So waren mehrere Spieler nicht gerade glücklich über diese Vorkommnisse und verließen nach großem Kampfgeist mit großer Enttäuschung das Eisstadion von Holzkirchen.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Nick, Kastenmaier
Verteidigung: Hofer, Kozlovsky, Walther, Weis
Angriff: Bitzer, Linke, Kohlhund, D. Sirch, Foreman, Schmidt, B. Schweinberger, J. Sirch, Hirschbolz, Ledermann

Stenogramm: ESC Holzkirchen - EV Bad Wörishofen 6-4 (3-2),(1-0),(2-2)

 1:24 0-1 Walther Andreas (Assist: D. Sirch, Schmidt)
3:05 1-1 Schmid Ludwig (Alber, Schöpf)
8:04 2-1 Mötsch Daniel (Schmid, Mair)
13:32 3-1 Alber Stefan (Köck)
15:10 3-2 Linke Robert Penalty
36:43 4-2 Alber Stefan (Köber, Schmidl)
48:16 4-3 Sirch Joel (B.Schweinberger, Hirschbolz)
51:47 4-4 Schweinberger Bernd (J.Sirch, Hirschbolz)
57:27 5-4 Alber Stefan (Köck) 5-4 Überzahl
59:07 6-4 Köck Alex 4-5 Unterzahl

Strafzeiten: ESC 12 Strafminuten - EVW 16 Strafminuten + 10 Disziplinarstrafe (Bitzer)


Rabenschwarzer Sonntag!

Schlechte Mannschaftsleistung sorgt für klare 1-6 Niederlage gegen den EV Fürstenfeldbruck

Immer enger wird es im Kampf um den Klassernerhalt für die Mannen um Trainer Andreas Schweinberger in der Landesliga Süd/West. Eine kollektive schlechte Mannschaftsleistung sorgte für ein 1-6 Heimdebakel gegen die Crusaders. Von der ersten Spielminute an, regierten harte aber überwiegend faire Zweikämpfe in der kalten Eisarena in Bad Wörishofen. So konnten sich beide Mannschaften in den ersten Spielminuten keine Möglichkeiten erspielen. So sorgten die Wölfe selber für den Führungstreffer der Gäste. 6. Spielminute, der Kanadier Nick Foreman vertändelt die Scheibe unnötig und die Crusaders lassen sich nicht lange bitten und erzielen den ersten Treffer des Spiels. Nur kurze Zeit später waren dann auch die Wörishofer Stürmer präsent, doch zweimal Schmidt Franz und Foreman ließen beste Möglichkeiten aus. Die Fürstenfeldbrucker hingegen zeigten sich bei eiskalten Temparaturen, auch dementsprechend. Erste Überzahlspiel der Crusaders, zwei Wölfespieler verfehlten die Scheibe und so steht es in der 11.Spielminute schon 0-2. Gegen das Abwehrbollwerk der Fürstenfeldbrucker eine schwierige Aufgabe und nachdem die wenigen klaren Möglichkeiten durch Martin Kohlhund, Schmidt und Foreman vergeben werden, geht es mit einem Zwei-Tore Rückstand auch in die erste Drittelpause.
Das nächste Überzahlspiel der Gäste im mittleren Spielabschnitt sorgte dann auch für eine kleine Vorentscheidung. Wieder wird im Abwehrverhalten nicht konsequent geklärt und es steht in der 23.Spielminute schon 0-3. Trotz großem Bemühen kommen die Wölfe nicht in Tritt. So dauert es bis zur 27.Minute bis die Wörishofer Spieler wieder zu klaren Torchancen kommen. Bedingt durch eine 2-Mann Überzahl, kommt an diesem Tag eine weitere Schwäche der Gastgeber zum Vorschein. Viele klare Möglichkeiten können die Wölfe durch Foreman, Andreas Walther und Bernd Schweinberger nicht nutzen. Ganz anders die Gäste mit Richtung Zug zum Tor, können sie kaum komplett in der 33.Minute auf 0-4 erhöhen. Die jungen Wölfe dagegen machen sich das Leben selber schwer mit vielen ungenauen und konzentrierten zuspielen. So haben die Fürstenfeldbrucker keine Probleme, ihre 4-Tore Führung in die zweite Drittelpause zu bringen.
Würden die Wörishofer Eishockeycracks im letzten Spielabschnitt aufwachen. Die Frage konnte mit einem klaren Nein beantwortet werden. Wieder dasselbe Spiel. In Überzahl scheitern Robert Linke und Darius Sirch, somit war die letzte Hoffnung auf einen Punktgewinn dahin. Die Gäste durften sich dann in der 47.Spielminute bei Torwart Andreas Nick bedanken, der einen harmlosen Schuss zum 0-5 passieren ließ. Jetzt plätscherte die Partie vor sich hin, die Gäste taten nicht mehr als nötig und die Wölfe waren total verunsichert und von der Rolle. So waren es wieder die Crusaders, die ein Abwehrgeschenk der Wörishofer annahmen und im Nachsetzen in der 57.Minute das halbe Dutzend voll machten. Am Schluss war es dann Darius Sirch in der 58.Minute zu verdanken, dass die Wölfe nicht ohne Torerfolg blieben. Einen an ihn verschuldeten Penalty, zeigte er bei diesem endlich seine technischen Fähigkeiten und versenkte die Hartgummischeibe endlich mal aus Wörishofer Sicht eiskalt. So erlebten die vor Spielbeginn hoffnungsfrohen Wölfe einen herben Dämpfen und dass sie im Abstiegskampf endlich angekommen sind. Teammanager Michael Oswald zeigte sich enttäuscht, da der Gegner nicht besser war, aber den Sieg in diesem wichtigen Spiel unbedingt wollte.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Nick, Kastenmeier
Verteidiger: Kozlovsky, Hofer, Walther, Weis, Bitzer, Mössmer
Angriff: B. Schweinberger, Foreman, Schmidt, D. Sirch, Linke, Ledermann, Hirschbolz, J. Sirch, Kohlhund, Vacca

Stenogramm: EV Bad Wörishofern Wölfe - EV Fürstenfeldbruck 1-6 (0-2),(0-2),(1-2)

 5:52 0-1 Weishaupt Philip (Assist:Mönch)
10:45 0-2 Morang Matthew (Pasterny, McGhee) 4-5 Unterzahl
22:51 0-3 Vilgertshofer Roland (McGhee) 4-5 Unterzahl
32:19 0-4 Pasterny Markus (Morang, McGhee)
46:31 0-5 Hoffmann Frederik (Steidle, Weishaupt)
56:24 0-6 Mascall Eric (Brunenberg) 4-5 Unterzahl
58:05 1-6 Sirch Darius Penalty

Strafzeiten: Wölfe 16 Strafminuten - Crusaders 22 Strafminuten + 10 Disziplinarstrafe(Köhler)


Wölfe leben noch!

Tolle Moral bringt dem EVW einen 4-2 Auswärtserfolg in Trostberg

Endlich holten sich die Mannschaft um Trainer Andreas Schweinberger nach den zuletzt gezeigten Leistungen wieder auch die dringend benötigten Punkte dazu. Derweil bewiesen die Wölfespieler eine menge Moral um aus einem 0-2 Rückstand noch einen 4-2 Sieg einzufahren. So waren die Voraussetzungen nicht so prickelnd aus Wörishofer Sicht. Während einige Spieler verzichten, in Zukunft für die Kneippstädter die Schlittschuhe anzuziehen (ausführlicher Bericht folgt), fehlten außerdem neben dem Abwehrchef Andreas Walther(Bindehautentzündung) auch der Verteidiger Maximillian Hofer(Prüfung).So standen dem Coach wieder einmal nur 4 Verteidiger zur Verfügung. Doch der Rest der Mannschaft bewies, dass das Team um Teammanager Michael Oswald mehr als intakt ist und hatte im ersten Drittel zahlreiche Möglichkeiten. Doch fehlten wie zuletzt, die berühmt berüchtigten Zentimeter zum Torerfolg, dass die Gastgeber mit mehr als einem schmeichelhaften 0-0 in die erste Spielpause gingen.
Auch im zweiten Spieldrittel schien sich wieder das Blatt, wie in den vorangegangen Spiele, gegen die Wörishofer Eishockeycracks zu wenden. Die Wölfe agierten in Unterzahl mit dem nötigen Biss, doch als ein Trostberger seinen eigenen Mann an den Fuß schoss, kullerte die Hartgummischeibe zur völligen Überraschung zur 1-0 Führung für die Chiefs in der 22.Spielminute. Doch wenig geschockt, zeigten sich die Wölfe in den folgenden Minuten, doch weitere Chancen durch Joel Sirch, Martin Kohlhund und Robert Linke verfehlten wiederum nur um Zentimeter das Ziel. Effektiver zeigte sich die Heimmannschaft in der 34.Spielminute, als sie mit ihrer zweiten Möglichkeit sich es nicht nehmen ließen, auf 2-0 zu erhöhen. Als die Wölfe eine Minute vor Ende des mittleren Spielabschnitts wieder in Unterzahl agieren mussten, hatten sie auch einmal das Glück des Tüchtigen. Nach einem Stangentreffer der Trostberger schnappt sich Kohlhund die Scheibe und in unwiderstehlicher Art, zieht er davon und vollendet zum 2-1 Anschlusstreffer nach dem zweiten Spieldrittel.
Das dritte Drittel begann dann für die Wölfe mit einer fast verheerenden Entscheidung der Unparteiischen. Dominik Weis wird im Zweikampf gefoult, doch der Wölfe-Verteidiger darf auf die Strafbank. So war ein weiterer Lattentreffer für die Chiefs die Folge, wo die Wörishofer nun zum zweiten Mal das Glück des Tüchtigen in Anspruch nahmen. Als die Gäste diese Unterzahl unbeschadet überstanden, durften sie in Überzahl agieren. 44.Spielminute Christian Bitzer und Linke bedienen Nicholas Foreman und der bis dahin unermüdlich kämpfende, aber vor dem Tor glücklose Kanadier bringt mit einem tollen Rückhandschuss zum 2-2 die Wölfe endgültig ins Spiel zurück. Jetzt waren die Wörishofer Spieler die noch mehr klar tonangebende Mannschaft im Trostberger Freiluftstadion. Nach einem Stangentreffer von Joel Sirch in der 45.Spielminute, wurde die Partie binnen 15 Sekunden in der 50.Minute zugunsten des EVW entschieden. Zuerst trifft Linke aus vollem Lauf nach tollem Einsatz von Darius Sirch und herrlicher Vorarbeit von Bernd Schweinberger, um nur Sekunden später Kapitän Pietro Vacca auf die Reise zu schicken, der in den rechten oberen Winkel des Gehäuses vom TSV zum 4-2 abschließt. Die letzten 10 Minuten des Spiels gehörten weiterhin den Wölfe, die mit einer sicheren Kontrolle über das Spiel, den Sieg gekonnt nach Hause fuhren und so vor allem Teamleiter Oswald erfreuten, das nach den zuletzt sehr gut gezeigten Leistungen auch endlich wieder etwas für das eigene Punktekonto getan werden konnte.

 

Für die Wölfe spielten:
Tor: Nick, Rippl
Verteidigung: Bitzer, Mössmer, Kozlovsky, Weis
Sturm: Schmidt, Vacca, B. Schweinberger, D. Sirch, Foreman, Linke, Hirschbolz, J. Sirch, Kohlhund, Ledermann

Stenogramm: TSV Trostberg Chiefs - EV Bad Wörishofen Wölfe 2-4 (0-0),(2-1),(0-3)

 21:38 1-0 Scheck Thomas (Assist: Fuchs, Roßmanith) 4-5 Unterzahl
33:15 2-0 Grapentine Ken (Feldner, Matveenko)
39:15 2-1 Kohlhund Martin 4-5 Unterzahl
43:18 2-2 Foreman Nicholas (Bitzer, Linke) 5-4 Überzahl
49:00 2-3 Linke Robert (B.Schweinberger, D. Sirch)
49:15 2-4 Vacca Pietro (B. Schweinberger)

Strafzeiten: Chiefs 18 Strafminuten - Wölfe 18 Strafminuten 


In 30 Sekunden von der Sensation zur Enttäuschung!

Wölfe verlieren gegen die Falcons mit 3-4

Wieder einmal enttäuschte und ratlose Gesichter bei den Spielern und Verantwortlichen des EV Bad Wörishofen. 55 Minuten konsequentes und begeisterndes Eishockey reichten nicht für eine Überraschung in der Wörishofer Eishalle. Schon die Voraussetzungen schienen nicht gerade beschaffen für eine Sensation der Wörishofer, so musste der Trainer Andreas Schweinberger auf die Leistungsträger Martin Kohlhund, Christian Rybniker, Pietro Vacca und Dominik Weis durch Krankheiten verzichten und einige Spieler aus den selben Gründen, konnten diese Woche nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Doch die Wölfe begannen konzentriert in ihrer Defensivarbeit und ließen in den Anfangsminuten keine Möglichkeiten für den Spitzenreiter zu. Auch hatten sie bei der ersten dicken Chance in der 5.Spielminute glück, als der Pfiff der Unparteiischen zuvorkam, bevor die Falcons die vermeintliche Führung herausschossen. Danach lief der letztjährige Bayernligist gegen ein Abwehrbollwerk und die Wölfe kamen mit gekonntem Kontern immer wieder zu erstklassigen Chancen. So war es Neuzugang Christian Bitzer, der ein starkes Debüt in der 9.Minute nicht krönen konnte und am gegnerischen Torwart Kaps scheiterte. Dieser war dann aber sechs Minuten später zum ersten Mal geschlagen. Traumangriff der Wölfe! Sascha Hirschbolz mit Direktspiel auf Joel Sirch und dieser vollendet aus vollem Lauf die Hartgummischeibe im Dreieck des Tores des EV Pfronten. In der 17. und 20.Minute fehlten den beiden Stürmern Marco Fichtl und Joel Sirch wiederum nur Zentimeter und die Falcons konnten sich bedanken, dass sie nur mit einem Tor Rückstand in die erste Drittelpause gingen.
Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts merkte man, dass die körperlich überlegenen Pfrontner nun mehr Druck auf das Gehäuse von Torhüter Andreas Nick ausübten, begünstigt aber auch durch ungleichmäßige Strafenverteilung. Während die Wölfe knapp 4 Minuten nur in Unterzahl agierten, wurde bei gleichem Aktionen der Pfrontner, keine Strafen ausgesprochen. Doch die Wölfe Abwehr, mit viel Geschick und tollem Einsatz überstanden auch dank einiger tollen Saves von Torhüter Nick, sogar eine 2-Mann Unterzahl ohne Schaden. Als die Wörishofer endlich komplett waren, stand es urplötzlich 1-1. Aus dem gestocher glich der Tabellenführer in der 27.Spielminute aus. Eiskalt auf den Ausgleich präsentierte sich dann Robert Linke, denn keine 9 Sekunden später, erzielte er mit einem Flachschuss die postwendende 2-1 Führung für den EVW. Jetzt war richtig Feuer in der Eishalle von Bad Wörishofen harte, aber zu jederzeit faire Zweikämpfe prägten das Spiel beider Mannschaften und die Defensive des EVW benötigte nur einmal Glück als die Gäste in der 36.Minute die Stange des Tores von Goalie Nick trafen. Danach pfiff das Schiedsrichtergespann auch einige Strafzeiten für die Pfrontner und die Wölfe spielten sich Chancen im Sekundentakt, doch viel Pech hatten Bernd Schweinberger und Fichtl, die nur Zentimeter an einem weiteren Treffer fehlten. Weiter druckvolles Überzahlspiel führte dazu, dass 2x Nicholas Foreman und Linke zu weiteren großartigen Möglichkeiten kamen und es eine weitere Strafzeit gegen die Falcons gab. Bei dieser doppelten Überzahl war es endlich soweit. Verteidiger Bitzer krönte seine starke Vorstellung mit einem tollen Assist auf Foreman in der 39.Spielminute zum 3-1. Herrlich sah der 21-jährige, den Kanadier der Wölfe, sodass dieser den Puck nur noch in Richtung Tor zur 2-Toreführung ablenken musste. Diese Führung hatte dann auch zur zweiten Drittelpause bestand.
Der letzte Spielabschnitt begann dann mit den schrecklichen 30 Sekunden der Wörishofer Eishockeycracks. Mit zwei Aussetzern in der 43.Minute wurde der Spitzenreiter wieder zurück ins Spiel gebracht. Beim 3-2 lief man zu sorglos nebenher, sodass dieser Treffer einfach zu leicht fiel und auch nur 30 Sekunden später ließ man die Spielweise der ersten 40.Spielminuten vermissen, wo ein klarer Scheibenbesitz nicht konsequent genug im eigenen Drittel geklärt wurde. So begann die Partie wieder von vorne und die Wölfe hatten Pech. Nur Sekunden später lief B.Schweinberger nach einem tollen Pass von Mario Kozlovsky auf weiter Flur alleine auf das Tor der Gäste, doch die gestreiften Männer schickten völlig unverständlich für die Zuschauer und Kozlovsky, den Verteidiger auf die Strafbank und unterbrachen somit das Spielgeschehen auf dem Eis. Zumindest wurde diese Unterzahl wieder gekonnt überstanden. Doch wiederum aus dem Gestocher waren die Gäste dann in der 47.Spielminute dann erfolgreich und führten zum erstenmal in diesem Spiel. Jetzt hieß es sich für die junge Wölfemannschaft sich wieder zu fangen, doch was dann auf dem Eis folgte waren mehr zahlreiche Diskussionen, als das der schnellste Mannschaftssport betrieben wurde. Die Falcons mit einem kapitalen Wechselfehler in der 49.Spielminute und es gibt eine Strafzeit für die Gäste. Doch aufgrund zahlreicher Anregungen der Pfrontner wird diese wieder zurückgenommen. Daraufhin wollen sich die Wörishofer darüber informieren und dies sollte dann wieder ein Nachteil für den EVW werden. Denn in den folgenden Minuten verlieren die zwei leitenden des Spiels komplett den Überblick. Während die Wörishofer bei jedem Körperkontakt die Strafbank drücken müssen, werden klare Stockschläge und Crosschecks gegen die Pfrontner nicht geahndet. Zwar können die Wölfe diese Überzahlspiele mit viel Leidenschaft überstehen, doch als sie wieder in Vollbesetzung sind, bleiben ihn nur noch 8 Minuten um sich einen verdienten Punkt zu sichern. Auch kostete diese Unterzahlspiele viel Kraft, sodass die Mannschaft um Teamleiter Michael Oswald erst einmal wieder zur Kraft kommen musste. So konnten die Gäste den Vorsprung bis zwei Minuten vor Schluss ohne Probleme verwalten, bevor die Wölfe nochmals zum Schlussspurt ansetzten. Zuerst scheitert Joel Sirch mit einem Stangentreffer und als die Gäste sich eine unnötige Strafzeit einhandelten, probiert es Coach Schweinberger mit einem sechsten Feldspieler für Torhüter Nick. Doch viel Pech verhinderten den mehr als verdienten Punktgewinn. So war es der stärkste Stürmer des EVW Joel Sirch, der aus kürzester Distanz am toll reagierenden Kaps scheiterte und als der Puck zu Abwehrchef Andreas Walther an die blaue Linie kommt, liegt der Torhüter der Gäste noch am Boden. Walther macht alles richtig und schießt sofort, doch ein Schlittschuh eines Pfrontner Spielers sorgt für Enttäuschung und ratlose Gesichter nach Spielschluss. So fand Teamleiter Oswald nach Spielschluss die richtigen Worte, " 5 Minuten Auszeit gegen solch einen Gegner darfst Du Dir nicht leisten" und glaubt trotzdem an seine Mannschaft, dass mit dieser Disziplin und Einsatz in den kommenden Spielen, die nächsten Spiele schon wieder in eine positive Richtung gelenkt werden kann.

So spielten die Wölfe:
Tor: Nick, Ille
Verteidigung: Kozlovsky, Hofer, Walther, Bitzer, Schwarz, Mössmer
Sturm: B. Schweinberger, Linke, Schmidt, Fichtl, Foreman, D.Sirch, Hirschbolz, J. Sirch, Ledermann

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - EV Pfronten Falcons 3-4 (1-0),(2-1),(0-3)

 14:44 1-0 Sirch Joel (Assist: Hirschbolz)
26:23 1-1 Sauer Dominikt (Stadelmann)
26:32 2-1 Linke Robert (Schmidt, Hofer)
38:56 3-1 Foreman Nicholas (Bitzer, Walther) 5-3 Überzahl
42:05 3-2 Fröhlich Martin
42:39 3-3 Sauer Dominik (Neumann, Stadelmann)
47:44 3-4 Stammler Dominik (Weixler)

Strafzeiten: Wölfe 20 Strafminuten + 2x10 Disziplinarstrafe(Mössmer und Nick) - Falcons 16 Strafminuten


Das Spiel der vergebenen Chancen!

Wörishofen verliert nach kuriosem Spiel mit 2-4 gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen 1b

"Die Anzeigentafel lügt nicht", das waren die Worte von Teamleiter Michael Oswald nach der Heimniederlage gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen 1b und traf mit diesem Statement genau ins Schwarze, nach 60 intensiven Eishockeyminuten in der Arena von Bad Wörishofen. Die Wölfe die im Vergleich auf Freitag auf die Verteidiger Andreas Walther und Daniel Bottner verzichten mussten, stellten ihre Reihen um. So wurden Bernd Schweinberger und Florian Mössmer von der vordersten Front in die Abwehr zurückbeordert, sodass Trainer Andreas Schweinberger wieder auf drei Verteidigungsreihen zurückgreifen konnte. Das Spiel begann dann auch von beiden Seiten sehr intensiv, wobei die Gäste mit der ersten Möglichkeit in der 5.Spielminute prompt schon in Führung gehen konnten. Danach drückten die Wörishofer Eishockeycracks, den Gegner bis Ende des ersten Drittels in die eigene Verteidigungszone. Zahlreiche Chancen wurden herausgearbeitet und erspielt, doch beim Torabschluss sorgten Unvermögen und viel Pech für den Rückstand nach dem ersten Drittel. Allein Martin Kohlhund hatte mehrmals die Möglichkeit, allein in Unterzahl lief er zweimal allein auf das Tor der Gäste, und hätte schon für klare Verhältnisse sorgen müssen. Doch trotz unglaublichen Engagement des EVW. waren es die Gäste, die weiterhin ihre Führung halten konnten.
Das zweite Drittel blieb dann weiter in Wörishofer Hand. Mit viel Spielwitz und Kampfgeist wurden beste Möglichkeiten gegen einen pausenlos defensiven Gegner erarbeitet. Als dann in der 23.Spielminute Christian Rybniker endlich den Bann erlöst hatte, wurde dies zum fast Bumerang für die Wörishofer Eishockeycracks. Der Stürmer setzte die Hartgummischeibe mit einem schönen Schuss in die Maschen. Jubel bei den eigenen Anhänger und Spielern des EVW, doch auf einmal wurde allen klar, dass die Unparteiischen es nicht sahen und im direkten Gegenzug rettet Tobias Ille den 1-Tore Rückstand per Glanztat. Diese Situation brachte Hektikt ins Spiel. Die Wörishofer Spieler mit Wut im Bauch konnten in der 26.Minute endlich ausgleichen. Rybniker bedient Nicholas Foreman, dieser scheitert am Torhüter, doch Marco Fichtl steht goldrichtig und erzielt im Nachschuss den mehr als längst fälligen Ausgleich. Jetzt brachten die Gäste wiederum Hektik in die Partie, beim Jubel wird Rybniker von Hinten gecheckt und als dieser sich verteidigt, darf er gleich mit seinem Kontrahenten auf die Strafbank. Die Unparteiischen verloren immer mehr den Überblick über das Spiel. So waren sehr merkwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns dabei. Während die Gäste bei mehreren Stockschlägen ungestraft blieben, durfte Kohlhund nach solch einer Auslegung die Strafbank drücken. So waren die eiskalten Oberstdorfer mit ihrer zweiten Torchance erfolgreich in der 30.Spielminute. Doch dauerte dieses Glücksgefühl nur knapp 40 Sekunden, nachdem die Oberstdorfer auch einmal die Strafbank drückten, waren es die Wölfe die keine 20 Sekunden später zum Ausgleich trafen. Schweinberger und Kapitän Pietro Vacca spielen Kohlhund frei, sodass dieser nur noch ins leere Tor zum 2-2 treffen musste. Jetzt schien die Partie endlich zu kippen. So hatte der Kanadier Foreman des EVW seine besten Möglichkeiten in den folgenden Minuten, doch zweimal fehlten im nur Zentimeter, um die Wölfe endlich in Führung zu bringen. Diese schien dann aber überfällig. Nach einem Check von Hinten gegen Joel Sirch durfte der Oberstdorfer Bernhard Blaha mit einer 5 + Spieldauerstrafe vorzeitig duschen. Doch was die Wölfe in diesem Überzahlspiel zu Stande brachten, war einfach zu wenig. Zu wenig Bewegung in der Überzahl ließen nicht nur zu, dass man sich keine Möglichkeit herausspielte, sondern dass man nach einem Konter wiederum in der 36.Spielminute einem Rückstand hinterherlaufen musste. Als die Gäste dann wieder komplett waren und die Wörishofer weiterhin beste Möglichkeiten liegen ließ, sorgte dieses dafür, dass man nach dem zweiten Drittel immer noch einem Rückstand hinterherlaufen musste.
Im letzten Drittel merkte man langsam den hohen Aufwand des eigenen betriebenen Spiels, so waren doch kaum mehr Torchancen für die Wölfe zu verzeichnen. Die Gäste weiterhin konsequent beim Verwerten ihrer Torchancen, erhöhten in der 46.Spielminute mit ihrer 5 Möglichkeit auf 2-4. Danach verwalteten sie geschickt die Führung und brachten sich durch überharte Attacken nochmals selbst in Gefahr. So waren 3 Minuten vor Schluss allein 6 Mann auf der Strafbank und Trainer Schweinberger probierte es mit einem sechsten Feldspieler für Tobias Ille. So war das Schiedsrichtergespann nochmals zuständig für Slapstickseinlagen. Immer wieder unterbrachen sie aus unerfindlichen Gründen die Partie, sodass es kaum noch die Möglichkeiten besaß, ein anständiges Überzahlspiel zu zelebrieren. Bitter für die Wölfe auch noch 1 1/2 Minuten vor Schluss, als ein Oberstdorfer Spieler dachte, das Spiel nochmals zu unterbrechen, als er einfach aufs Eis lief und der fällige Penalty für die Wölfe ausblieb. So trafen am Schluss die Worte des Teamleiters genau den Punkt, denn trotz der überforderten Mannen in Schwarz, wurde der Erfolg durch eine mehr als mangelhafte Chancenverwertung verschenkt.

So spielten die Wölfe:
Tor: Ille, Nick
Verteidigung: Hofer, Kozlovsky, B.Schweinberger, Weis, Schwarz, Mössmer
Angriff: Fichtl, Foreman, Rybniker, Kohlhund, Linke, Vacca, Hirschbolz, J.Sirch, Schmidt, D.Sirch, Ledermann

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - SG Oberstdorf/Sonthofen 1b 2-4 (0-1),(2-2),(0-1)

 4:38 0-1 Walk Marcel (Assist: Henkel, Schöllhorn)
25:45 1-1 Fichtl Marco (Foreman, Rybniker)
29:09 1-2 Endras Patrick (Bauer, Schöllhorn) 4-5 Unterzahl
29:49 2-2 Kohlhund Martin (Schweinberger, Vacca) 5-4 Überzahl 
35:59 2-3 Walk Marcel (Greiter) 5-4 Überzahl
45:59 2-4 Socher Marco (Sauer) 

Strafminuten: Wölfe 24 Strafminuten+ 10 Disziplinarstrafe (Foreman) - Oberstdorf 31 Strafminuten + Spieldauerstrafe (Blaha)


Unnötiges Unentschieden!

Wölfe können erst im letzten Drittel in Fürstenfeldbruck überzeugen

46 Sekunden fehlten dem EVW zum zweiten Auswärtssieg in Folge. Mit 4-3 führten die Wörishofer Eishockeycracks im Freiluftstadion von Fürstenfeldbruck, als sie nach einer mehr als fragwürdigen Strafzeit in Unterzahl den Ausgleich hinnehmen musste. Es war wohl eines der ungewöhnlichsten Entscheidungen in dieser Saison, im Spiel zweier fairen Mannschaften, als Bernd Schweinberger, der Bruder des Trainers, eine Strafzeit zugesprochen bekam, wegen angeblichen Hacken, wobei sein Gegenspieler noch vor Augen des Schiedsrichters dessen Stock in seinen Händen hielt. Als dann in der letzten Minute Torhüter Andreas Nick einen harmlosen Schuss, noch dazu durchrutschen ließ, stand dem Trainer die Enttäuschung über dem vergebenen Sieg, ins Gesicht geschrieben. Doch hatten sich die Wörishofer Eishockeycracks den unnötigen Punktverlust, auch sich selbst zuzuschreiben. Zum ersten Mal in dieser Saison waren die Mannen um Trainer Andreas Schweinberger komplett, der somit Darius Sirch und Daniel Ledermann aus seinem Kader streichte und zur Unterstützung für die 1b Mannschaft abstellen konnte. Doch war dies zu auch zuerst der einzige positive Aspekt in der Wörishofer Mannschaft. Sie begannen das Gastspiel Trost- und Leidenschaftlos, sodass die keinesfalls überzeugenden Gastgeber mit 2-0 nach dem ersten Drittel verdient in Führung lagen. So war auf Wölfe-Seiten keine einzige klare Tormöglichkeiten im ersten Drittel zu verzeichnen, während sich Torhüter Nick im Tor der Wölfe mit einigen guten Taten und wie bei den Gegentreffern, seine persönliche Bilanz, mit Licht und Schatten wechselten.
Das zweite Drittel blieb zunächst weiter auf schwachem Niveau und einzig die kämpferisch mehr als überzeugenden Martin Kohlhund und Nicholas Foreman konnten hin und wieder für etwas Gefahr sorgen. So sorgte der erste überzeugende Angriff der Wörishofer in der 27.Spielminute schon für den überraschenden Anschlusstreffer. Ein schnell vorgetragener Angriff in Überzahl über Robert Linke und Dominik Weis, kam zu Kapitän Pietro Vacca, sodass er die Hartgummischeibe nur noch ins leere Gehäuse schieben musste. Jetzt schienen die Kneippstädter endlich aufgewacht, denn ein Puckverlust der Crusaders wurde wieder prompt bestraft. 31.Minute Foreman legt auf Christian Rybniker, dieser scheitert noch am Torhüter des EVF, doch Schweinberger setzt den Puck im Nachschuss in das leerstehende Tor. Jetzt kamen die Wölfe immer besser ins Spiel, doch fehlten Joel Sirch in der 37.Minute nur Zentimeter am möglichen Torerfolg. Kurze Zeit später war dann aber auch schon wieder der Luxus von drei Verteidigungsreihen zunichte. Zuerst traf der Puck, den Abwehrchef des EVW, Andreas Walther, der mit einer Jochbeinprellung und einem Kat über dem Auge ausfiel. Wenig später folgte ihm Daniel Bottner ins Krankenhaus. Nach einem Check brach der erfahrene Verteidiger vor der eigenen Bande zusammen und die erste Diagnose auf Brustwirbelbruch hinterließ bei den Spielern einen Schock. So wurden zum letzten Mal die Seiten mit einem 2-2 gewechselt.

In dieser Drittelpause, passend für den Abend der Wölfe setzte nach 40 Minuten optimalen Wetter auf einmal auch noch der Schnee ein. Wer gedacht hatte, dass ist der klare Vorteil für die es gewohnten Gastgeber, sah sich getäuscht. Die Wölfe setzten mit klugem Spiel auf schneebedecktem Eis für die Highlights. So erzielten die Fürstenfeldbrucker dank eines Ausrutscher eines Wölfespielers auf Schnee, in der 45.Spielminute per Konter die Führung zunächst, doch keine 30 Sekunden später, erzielte wiederum Schweinberger nach glänzender Vorlage der Jungspunde Sascha Hirschbolz und Joel Sirch den Ausgleich. Die Wörishofer spielten endlich wieder so konsequent wie vor allem zu Saisonbeginn, doch auch schneebedeckten Boden war es sehr schwierig die klaren Torchancen zu verwerten. Nach 10 Minuten im letzten Spielabschnitt wollten die Gastgeber unbedingt nochmals das Eis machen und auch der Schneefall hörte auf, sodass es wieder auf freiem Eis weiterging. Jetzt zeigten die Wölfe ihr Potenzial im Angriff. Dokumentiert durch das 4-3 in der 53.Minute. Ein traumhaftes Direktspiel über Schweinberger und Rybniker, setzte Linke in eine freistehende Position und dieser setzte die Hartgummischeibe knallhart unter die Querlatte. Dies war nicht nur der Führungstreffer, sondern gab gleich auch noch Beifall von den Anhänger des EV Fürstenfeldbruck. Die Wölfe hatte mehrmals noch die Gelegenheit, die Entscheidung zu erzielen. Besonders bitter als der emsige und unermüdliche Foreman bei einem 3-1 Konter seine besser postierten Nebenleute übersah und nur das Außennetz traf. So kam es am Schluss noch so, womit auch die Anhänger der Heimmannschaft nicht mehr rechneten, zum Ausgleich. Und für die Wölfe heißt es, in Zukunft wieder so auftreten, wie vor allem im letzten Drittel, nicht das der Trainer Schweinberger in Zukunft über einen verschenkten Punkt den Kopf schütteln muss.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Nick, Ille
Verteidigung: Walther, Weis, Hofer, Kozlovsky, Schwarz, Bottner
Sturm: Vacca, Linke, Kohlhund, Rybniker, Foreman, Fichtl, Hirschbolz, J.Sirch, B.Schweinberger, Mössmer, Schmidt

 

Stenogramm: EV Fürstenfeldbruck Crusaders - EV Bad Wörishofen Wölfe 4-4 (2-0),(0-2),(2-2)

 5:53 1-0 Mönch Sven (Assist: Weishaupt)
18:29 2-0 Mönch Sven (Ehemann) 4-5 Unterzahl
26:32 2-1 Vacca Pietro (Weis, Linke) 5-4 Überzahl
30:29 2-2 Schweinberger Bernd (Foreman, Rybniker)
44:36 3-2 Handrich Marcel (Mönch S.)
44.59 3-3 Schweinberger Bernd (Hirschbolz, J.Sirch)
52:29 3-4 Linke Robert (Rybniker, Schweinberger)
59:14 4-4 Hoffmann Frederik (Mönch S.) 4-5 Unterzahl

Strafminuten: Crusaders 4 Strafminuten - Wölfe 8 Strafminuten


Keine Überraschung in der Wörishofer Eisarena!

Wölfe unterliegen knapp mit 4-5 gegen die Sharks

Knapp an einem Punktgewinn vorbeigeschrammt sind die Wörishofer Eishockeyspieler im Heimspiel gegen den ESC Kempten. 30 Minuten konsequentes Eishockey waren dann doch zu wenig, gegen keinesfalls starke Gäste. Derweil waren die Voraussetzungen für die Mannen von Trainer Andreas Schweinberger günstig. 11 Stürmer, 5 Verteidiger und zwei Torhüter, so viele Spieler hatte der Coach des EV Bad Wörishofen in dieser Saison noch nicht zur Verfügung. Auch erwischten die Wölfe einen Auftakt nach Maß. Nach vier Minuten war es für Nicholas Foreman endlich soweit, der Kanadier erzielte mit einem sehenswerten Trick vor dem Torhüter, seinen ersten Treffer im Wölfe-Trikot. Doch gab dies keinen Impuls für die jungen Wölfe. Ungenaue Zuspiele führten zu einem Doppelschlag in der 7.Spielminute, sodass die Partie frühzeitig aus Kemptner Sicht schon wieder gedreht werden konnte. Es entwickelte sich ein Landesliga-Spiel auf niedrigem Niveau, wobei es wenig Chancen auf beiden Seiten gab. Die körperlich überlegenen Sharks, waren zwar immer wieder einen Tick schneller, doch nur weil den Wölfen anscheinend die Weihnachtsfeiertage nicht besonders gut taten. Typische für die Wörishofer war dann auch das 1-3. Anstatt die Hartgummischeibe konsequent aus dem eigenen Drittel zu befördern, wurde einem Kemptner Spieler, diese maßgerecht auf den Schläger gespielt, sodass dieser mit dem 1-3 in der 18.Spielminute den Pausenstand nach dem ersten Drittel sicherstellte.
Im zweiten Drittel hofften die Heimischen Zuschauer, dass sich die Wölfe steigern werden. Doch nach 18 Sekunden waren alle Vorsätze wieder über Bord geworfen. Ein abprallende Scheibe von der Bande sprang dem Kemptner Stürmer an den Oberschenkel und dieser fiel im so in den Lauf, dass er alleine auf Flur die Scheibe nur noch ins Gehäuse von Andreas Nick zum 3-Tore Rückstand vollenden musste. Nicht konsequent im Defensivverhalten führte zwei Minuten später zum nächsten Treffer für die Gäste. Wieder wurde nicht richtig geklärt, sodass die Sharks nur noch zum 1-5 erhöhen mussten. Auch eine zwei Mann Überzahl in der 26.Minute war ein Indiz für die Wölfe. So gab es keine klaren Torchancen um das zweite Tor zu erzielen. Anscheinend muss dies ein Weckruf für die Wörishofer gewesen sein. Denn langsam besannen sich die jungen Spieler um mehr Engagement. So hatten Foreman und Martin Kohlhund in der 30.Minute klarste Möglichkeiten, doch war der Gästetorhüter mit tollen Paraden zur Stelle. Bernd Schweinberger war es dann schließlich vorbehalten, in der 35.Minute den zweiten Wölfetreffer zu erzielen. Dies gab einen Schub, und Foreman und Schweinberger hatten bis Drittelende nochmals zwei klarste Möglichkeiten die Kneippstädter noch näher an einen Punktgewinn heranzubringen. Doch die berühmten Zentimeter bei beiden Chancen fehlten, sodass es mit einem 2-5 in die zweite Drittelpause ging.
Doch die letzten 10 Minuten des zweiten Drittels gaben den Wölfen neuen Schub. So begann man dieses mit einem Überzahlspiel, doch der Gästetorhüter war bei Schusschancen von Andreas Walther und Christian Rybniker wieder zur Stelle. Jetzt zeigten sich die Wölfe wieder von ihrer besten Seite. Konsequentes Abwehrverhalten führte dazu, dass die Kemptner im letzten Drittel zu einer klaren Torchance mehr kamen. Die Wölfe ihrerseits scheitern in Person von Rybniker in der 47.Spielminute zweimal am glänzend aufgelegten Sharksgoalie. Dieser wurde dann aber vom eigenen Mann überwunden. 52. Spielminute, Sascha Hirschbolz spielt einen Querpass und der Kemptner Verteidiger lenkt die Hartgummischeibe Richtung eigenes Tor und lässt seinem Schlussmann somit keine Abwehrmöglichkeit. Um nur Sekunden später wieder gegen Kohlhund zu retten. Doch den Wölfe lief die Zeit davon. Die Gäste beschränkten sich nur noch auf ihr Defensivverhalten, sodass ein gewonnes Bully von Foreman zu Franz Schmidt dafür sorgte, dass der Anschlusstreffer erst in der 59.Spielminute zum 4-5 fiel. So waren die letzten zwei Spielminuten von Hektik und Spannung geprägt, sodass wieder einmal der Torhüter der Gäste im Mittelpunkt stehen durfte. Mit zwei Glanzreflexen gegen Robert Linke in der Schlussminute rettete er den doppelten Punktgewinn für die Sharks. Für die Wölfe blieb nur die Erkenntnis übrig, dass bei dieser unglaublich ausgeglichenen Landesliga, 30 Minuten ausschöpfen der eigenen Stärke, nicht für einen Punktgewinn reicht.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Nick, Ille
Verteidigung: Kozlovsky, Hofer, Walther, Weis, Schwarz
Sturm: Linke, Vacca, Schmidt, Rybniker, D.Sirch, Fichtl, Kohlhund, Foreman, Schweinberger, J.Sirch, Hirschbolz

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - ESC Kempten Sharks 4-5 (1-3),(1-2),(2-0)

 3:50 1-O Foreman Nicholas (Assist:Kohlhund)
6:05 1-1 Jörg Tobias (Pichler)
6:47 1-2 von Sigriz Alexander (Abl)
17:09 1-3 Kubena Marcus
20:18 1-4 Jörg Tobias
22:36 1-5 Schneider Markus (von Sigriz)
34:07 2-5 Schweinberger Bernd (Hirschbolz)
51:13 3-5 Hirschbolz Sascha
58:00 4-5 Schmidt Franz (Foreman)

Strafminuten: Wölfe 6 + 10 Minuten Disziplinarstrafe (Rybniker) - Sharks 8 Strafminuten


Mit dem ersten Auswärtssieg sich den verdienten Lohn geholt!

Wölfe gewinnen souverän mit 7-3 bei den Nature Boyz aus Forst

Endlich wieder entspannte Gesichter bei Spielern und Verantwortlichen des EV Bad Wörishofen nach der Partie in der Peissenberger Eissporthalle gegen die Nature Boyz des SC Forst. So konnten die Wörishofer Eishockeycracks sich wieder mit Punkten belohnen für die Leistungen der letzten Spiele. Dabei waren im Gegensatz vom Freitag die personellen Voraussetzungen wesentlich schwieriger, da aufgrund des späten Spielbeginns um 19.30 Uhr die studierenden Martin Kohlhund und Christian Rybniker fehlten und auch Verteidiger Christian Schwarz absagen musste. Doch mit großen Elan und im Gegensatz zu den letzten Spielen, eiskalt präsentierten sich die Wölfe. So waren gerade einmal 2 Minuten und 27 Sekunden gespielt und an der Anzeigentafel leuchtete schon eine 3-0 Führung für die Wölfe. So waren die flinken Stürmer des EV Bad Wörishofen, dem Gegner in allen Belangen überlegen. Nach 20 Sekunden hatten die Wörishofer auch endlich einmal Glück, als Robert Linke einfach im liegen aufs Tor schoss und dem Torhüter des SC Forst der Puck durch die Schienbeinschoner rutschte und man so einen Start nach Maß erwischte. Keine weiteren 30 Sekunden später spielten Nick Foreman und Darius Sirch, Marco Fichtl glänzend frei, der mit einem Direktschuss ins Tor schon für den zweiten Treffer der Wölfe sorgte. Durch diese gelungen Aktionen kamen bei den jungen Spielern wieder das Selbstbewusstsein zurück, und der Gegner konnte sich nur mit unfairen Attacken behelfen. Die erste Überzahl sorgte dann auch schon für Treffer Nummer 3. Die Scheibe läuft am Fließband, wo Bernd Schweinberger mit einem herrlichen Direktschuss in der 3.Spielminute unter die Latte für den dritten Jubel auf der Wörishofer Bank sorgte. Die Wörishofer machten weiter und als Foreman den Torwart schon ausspielte und von diesem zu Fall gebracht wurde, wurde den Wölfen ein fälliger Penalty in der 5.Spielminute verwehrt. Mit tollen Kombinationen und sicherem Defensivverhalten wurden die Gastgeber regelrecht zur Verzweiflung gebracht, sodass diese schon früh eine Auszeit nahmen. Doch die Kontrolle über das Spiel blieb in Wörishofer Hand. Auch nachdem überraschenden Anschlusstreffer des Kontigentspielers des SC Forst in der 8.Spielminute. Ein Umstand das es für die Gastgeber schmeichelhaft beim 1-3 nach dem ersten Drittel blieb, war das der Ausländer des EVW Foreman an diesem Tag bei seinen Gelegenheiten kein Glück hatte.
Das zweite Drittel änderte sich nichts am Bild, dass nunmehr wiederkommende Selbstvertrauen, zwangen den Gegner immer mehr zu Fouls. So erhöhte Marco Ficht nach toller Vorarbeit von Darius Sirch mit einem Direktschuss in der 24.Spielminute auf 4-1. Zwar kamen die Forster in der 27.Minute schon wieder nach einem Konter auf 2-4 heran, doch auch der Umstand das Joel Sirch mit einem verdrehten Knie vorzeitig aus der Partie schied, änderte nichts an den Machtverhältnissen auf dem Eis. Konsequentes Abwehrverhalten und immer wieder toll vorgetragene Angriffe ließen den Naturburschen kaum Möglichkeiten zum Durchschnaufen. Doch einige Paraden des Torhüters verhinderte schon die vorzeitige Entscheidung des Spiels. So ging es weiter mit einem zwei Tore Vorsprung für die Wölfe in das letzte Drittel.
Kaum aus der Pause gekommen, gab es für Trainer Andreas Schweinberger die nächste Hiobsbotschaft. Kapitän Pietro Vacca fiel mit Leistenzerrung aus. So blieben nur noch zwei spielfähige Reihen übrig. Doch mit einem Schuss von Linke aus spitzen Winkel zum 2-5 gleich nach Wiederbeginn des Schlussabschnitts, erstickte die letzten Hoffnungen der Oberbayern auf eine Aufholjagd. Die Wölfe mit konzentrierter Abwehrarbeit, setzten mit dem 6-2 durch B.Schweinberger in der 48.Minute noch einen drauf. Herrlich in Szene gesetzt, durch Linke und Sascha Hirschbolz, musste der Bruder des Trainers die Hartgummischeibe nur noch ins leere Tor schieben. Zwar durften die Forster in der 57.Minute mit einem 2-Mann Überzahl nochmals einen Ehrentreffer erzielen, doch nur eine Zeigeumdrehung später sorgte Linke mit einem Schlagschuss für den mehr als verdienten 7-3 Endstand. So waren endlich wieder strahlende Gesichter bei den jungen Wölfen zu sehen, die mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und tollen Kombination sich endlich wieder mit Punkten belohnen durften.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Nick, Rippl
Verteidigung: Hofer, Kozlovsky, Walther, Weis
Angriff: Ledermann, Vacca, Linke, Foreman, D.Sirch, Fichtl, Hirschbolz, J.Sirch, B.Schweinberger

 

Stenogramm: SC Forst Nature Boyz - EV Bad Wörishofen Wölfe 3-7 (1-3),(1-1),(1-3)

 1.Minute: 0-1 Linke Robert
1.Minute: 0-2 Fichtl Marco
3.Minute: 0-3 Schweinberger Bernd 5-4 Überzahl
8.Minute: 1-3 Pungrasek Dejan
24.Minute: 1-4 Fichtl Marco 5-4 Überzahl
27.Minute: 2-4 Hauck Robert
41.Minute: 2-5 Linke Robert
48.Minute: 2-6 Schweinberger Bernd
57.Minute: 3-6 Hauck Robert 3-5 Unterzahl
58.Minute: 3-7 Linke Robert


Verkehrte Welt im Eisstadion Burgau!

Klar überlegene Wölfe verlieren bei den Eisbären

Das schlechte Wetter am Freitag passte zur Gemütslage der EVW-Spieler nach der 3-5 Niederlage in Burgau. 50 Minuten wurde der Gegner klar beherrscht, dokumentierte doch das Ergebnis den momentanen Abschwung der Wölfemannschaft in den letzten 6 Spielen. Mit eigentlich gutem Gefühl fuhren die Verantwortlichen, um Teamleiter Michael Oswald und Trainer Andreas Schweinberger zu einem wichtigen Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten. Und das eigene Team sollte den Coach mit ihrer Leistung nicht enttäuschen. Schon nach 20 Sekunden hätte es 1-0 für die Wölfe stehen können. Doch Robert Linkes Schuss wurde noch von einem Burgauer Spieler vor dem Überqueren der Torlinie geklärt. Doch merkte man den unbedingten Willen der EVW-Spieler an. Doch der Torhüter der Heimmannschaft erwischte einen Sahnetag. Nachdem Bernd Schweinberger nur um Zentimeter das Tor verfehlte, konnte er einen Schuss von Maximillian Hofer in der 7.Spielminute aus dem Eck fischen. Nur eine Minute später war es passiert. Wie schon in den vorangegangen Spielen war es wieder der Gegner, der in Führung ging. Und wieder wurde dies durch einen abgefälschten Schuss erzielt. Doch die Wörishofer berannten weiter das Tor der Gastgeber. Zuerst scheitert Andreas Walther, bevor Martin Kohlhund, Sascha Hirschbolz, Nick Foreman, Joel Sirch und Darius Sirch im Minutentakt am Torwart oder um Zentimeter den mehr als fälligen Ausgleich verfehlten. Doch viel bitterer für die junge Mannschaft war dann ein kapitaler Fehlpass 8 Sekunden vor Drittelende, die die Eisbären zum 2-0 einluden und somit zu einer kalten Dusche für die Gäste zur ersten Drittelpause sorgten.
Auch im zweiten Drittel änderte sich nichts am Bild. Die Wölfe spritzig, kampfstark und spielfreudig ließen wieder klare Tormöglichkeiten im Minutentakt aus. So waren es Christian Rybniker(zweimal), Joel Sirch, Schweinberger und Linke die weitere Chancen vergaben, bis in der 27.Minute ein Schuss aus spitzem Winkel von Kohlhund, den Torwart so überraschte und somit zum Anschlusstreffer im Netz landete. Schon kurze Zeit später wäre es dann mit etwas Glück auch schon Unentschieden gestanden, doch Rybniker und Schweinberger scheiterten am überragenden Torhüter. Als die Wölfe dann in Unterzahl agierten, konnten die Gastgeber etwas durchschnaufen und mit einem Tor aus dem Gewühl heraus, wiederum eine 2-Toreführung in der 30.Spielminute sicherstellen. Jetzt brauchten die Wörishofer Eishockeycracks 5 Minuten um den Schock zu verdauen, bevor es wieder in eine Richtung ging. Doch der Torhüter oder viel Pech verhinderten bei Gelegenheiten von Walther,Schweinberger, Rybniker und Joel Sirch den Anschlusstreffer. Symptomatisch die 40.Spielminute für die Partie der Wölfe. Zuerst zielt Sascha Hirschbolz, nach toller Vorarbeit von Linke neben das leere Tor, dieser holt sich die Scheibe und im Nachschuss trudelt diese Millimeter am Tor vorbei, bevor nur weitere Sekunden später ein Schuss von Foreman aus aussichtsreicher Position geblockt wird. So blieb es beim sehr enttäuschenden 1-3 Rückstand aus Sicht der Wölfe nach dem zweiten Drittel.
Das letzte Spieldrittel begannen die Wölfe dann auch mit viel Verunsicherung. Ein weiterer unnötiger Fehlpass sorgte wiederum dafür, dass die Gastgeber in der 42.Spielminute zu einem weiteren Treffer kamen. Doch wer gedacht hätte, die Partie entschieden, der sah sich getäuscht. Die Wölfe rackerten in Person um Martin Kohlhund(der Mitte des zweiten Drittel sich verletzte, aber sich in den Dienst der Mannschaft stellte und mit überragendem Einsatz) um sich nochmals selbst zu belohnen. 45.Spielminute, Robert Linke wird in Überzahl schön freigespielt von Walther und erzielt das 2-4. Und nur zwei Minuten später war es Hirschbolz, der Schweinberger maßgerecht auflegt und sich dieser nicht lange bitten läßt und zum 3-4 verkürzt. Bei starkem Wind zeigten die Wörishofer weiterhin Moral, doch die schlechten Wetterbedingungen machten es der in Rückstand liegenden Mannschaft um Teamleiter Oswald nicht leicht. Besonders als dieser Wind auch noch mithalf, dass die Gastgeber, durch einen Schuss von Mucha in der 52.Minute, wiederum auf 2 Tore Unterschied stellen konnten. Dieses Unglück und das Pech führten dazu, dass die Partie dann auch keine Wende mehr gab. So hoppelte die Scheibe bei schlechtem Eis so ungünstig, sodass der mögliche Anschlusstreffer von Linke wieder versagt blieb. Nach einigen weiteren Paraden des Torhüters der Gastgeber blieb es dann bei der sechsten Niederlage in Folge, und hinterließ bei den Wölfespielern ratlose Gesichter. Für die meisten unfassbar, so fasste der Bruder des Trainers, Bernd Schweinberger die Partie so zusammen, indem er vor allem es sich nicht erklären kann, dass der Gegner kein einziges Tor herausspielt und trotzdem das Eis als Sieger verläßt.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Nick, Ille
Verteidigung: Hofer, Kozlovsky, Walther, Weis, Schwarz
Angriff: Rybniker, Linke, Hirschbolz, Fichtl, D.Sirch, Foreman, B.Schweinberger, J.Sirch, Kohlhund

Stenogramm: ESV Burgau Eisbären - EV Bad Wörishofen 5-3 (2-0),(1-1),(2-2)

 7:37 1-0 Kozlovsky Frank (Assist: Chaloupka)
19:52 2-0 Schmidt Robert
26:32 2-1 Kohlhund Martin 5-4 Überzahl
29:09 3-1 Fettinger Lukas (Arzt, Kozlovsky) 4-5 Unterzahl
41:11 4-1 Fettinger Lukas (Kozlovsky)
44:35 4-2 Linke Robert (Walther)
46:22 4-3 Schweinberger Bernd (Hirschbolz)
51:03 5-3 Mucha Roman (Wagner)

Strafzeiten: Eisbären 8 Strafminuten - Wölfe 8 Strafminuten


Wölfe schlagen sich selber!

EV Bad Wörishofen geht mit einem 1-7 in Kempten unter

Es gibt Spiele, wo man sich nach einer klaren Niederlage manchmal selber fragt, was wäre alles möglich gewesen. Dies dürften sich auch Teamleiter Michael Oswald und Trainer Andreas Schweinberger nach der 1-7 Pleite bei den Sharks des ESC Kempten womöglich selber hinterfragt haben. Zwar fehlten noch die Stürmer Christian Rybniker(Studium) und Martin Kohlhund(krankheitsbedingt), doch mit der eigentlich sonst gewohnten sicheren Defensive hatten die Wörishofer Kuvencracks, das Spiel in den ersten 14.Minuten unter absoluter Kontrolle. So hätten Bernd Schweinberger mit einem Schuss aus kürzester Distanz und Nick Foreman nach einem solo eine mehr als verdiente Führung herstellen müssen. Doch jetzt zeigte sich eine alter Spruch, "ein negativer Lauf ist sehr schwer zu bremsen". So war die Partie, dann praktisch nach 16.Spielminuten für die Wörishofer Wölfe gelaufen. Binnen zwei Minuten schossen die keinesfalls überzeugenden Kemptner mit ihren ersten drei Torschüssen eine komfortable 3-0 Pausenführung heraus. Viel bitterer aus Kneippstädter sich, waren die Umstände, die zu den Gegentreffern führten. Nicht das der Gegner, sich die Tormöglichkeiten herausspielte, sondern die Tatsache das durch unnötige Scheibenverluste im eigenen Drittel, den Tabellenzweiten zum Toreschießen einluden. Auch Torhüter Alexander Rippl konnte, im Gegensatz zu seinem starken Auftritt am Freitag, nicht die gewohnte Sicherheit ausstrahlen.

Doch wollten die Wölfe nochmals im zweiten Drittel der Partie eine Wende geben. So waren es wieder Schweinberger und Foreman die den möglichen Anschlusstreffer auf dem Schläger hatten. Doch postwendend bekamen die Wörishofer Eishockeycracks, dann auch ihre Quittung. Mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in der 22.Minute war die Partie, dann endgültig gelaufen. So sah Torhüter Rippl, dann auch bei diesem Tor nicht glücklich aus. Der nächste Schlagschuss nur eine Zeigeumdrehung später wurde durch einen Kneippstädter so abgefälscht, dass es dann mit dem insgesamt fünften richtigen Torschuss, dann auch schon 5-0 für die nur in der Chancenverwertung überzeugenden Sharks stand. Jetzt erlöste Trainer Schweinberger Rippl und ersetzte ihn durch Tobias Ille. Jetzt hatten die Wölfe mit ihrer Verunsicherung zu kämpfen, sodass die Kemptner zu ihren ersten Möglichkeiten kamen, die sie nicht nutzen konnten. Doch auch die Wölfe hatten weiterhin beste Chancen. Ein Beispiel für das verlorene Selbstvertrauen der ganzen Mannschaft lieferte der ansonsten sichere Torjäger Robert Linke, als er auf allein auf weiter Flur vor dem Tor, die Hartgummischeibe verzog. Das bemühen des EVW wurde dann noch mit der zweiten Pausensirene belohnt. Andreas Walther spielt die Scheibe zielgenau auf Schweinberger und der besorgt den 1-5 Anschlusstreffer aus Wölfe sicht.

Mit Beginn des letzten Spielabschnitts erarbeiteten sich die Wölfe eine Überzahlsituation. Geht doch noch was? Hervorragend herausgespielt, setzt Linke freistehend vor dem Tor, den Puck über das Gehäuse. So nahmen die Sharks, ein weiteren unnötigen Fehlpass dankend an und besiegelten mit dem 6-1 in der 42.Spielminute den letzten funken an Hoffnung für die Wölfe. So bedeutete der Treffer in der 57.Minute den 7-1 Endstand für die Gastgeber, der wieder durch ein Gastgeschenk der Wörishofer zustande kam. So konnte man konstatieren , dass sie die junge Wölfemannschaft gegen keinesfalls starke Gastgeber am Ende, praktisch sich selber schlug.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Rippl, Ille
Verteidigung: Schwarz, Walther, Hofer, Kozlovsky
Angriff: Linke, J.Sirch, Fichtl, Foreman, Vacca, B.Schweinberger, Hirschbolz, D.Sirch, Mössmer, Ledermann


Vierte Niederlage in Folge!

Auch kanadischer Neuzugang kann eine 1-4 Niederlage gegen den EC Bad Tölz nicht verhindern

Es war die einzige positive Nachricht am Freitag, rechtzeitig zum Spielbeginn, war der Pass da. Neuzugang Nicholas Rea Walker Foreman konnte für die Wölfe auflaufen. Der 27-jährige Kanadier trainiert seit Oktober mit der Mannschaft, nachdem er zuletzt 1,5 Jahre inaktiv war (vorher in der WOAA Liga bei den Shelbourne Muskies in Kanada spielte) und schon in Deutschland seit einem Jahr wohnhaft ist, bot er sich beim EVW an zu spielen und man konnte nach dem Spiel von einigen positiven Ansätzen bei dem sympathischen Mann aus Übersee sprechen. Doch es war vor dem Spiel schon zu sehen, dass es fast schon für die Mannen um Trainer Andreas Schweinberger eine mehr als unglaubliche Aufgabe wird, gegen die Löwen des EC Bad Tölz 1b zu punkten. So fielen kurz vor Beginn des Spiels auch noch der stark grippekranke Martin Kohlhund, Joel Sirch und Torhüter Andreas Nick aus. Nachdem auch noch auf (wir berichteten) Andreas Walther und Maximillian Hofer verzichtet werden musste, war die zusammengewürfelte Truppe gegen sehr starke Tölzer chancenlos. Die Wörishofer versuchten mit dem zum umfunktionierten Verteidiger Marco Fichtl mit der Defensive zum Erfolg zu kommen. Doch dies dauerte gerade einmal 5.Spielminuten, bis die Gäste nach einem Schuss, der unhaltbar für den sehr gut haltenden Alexander Rippl abgefälscht wurde, in Führung gehen konnte. Das Wörishofer Angriffsspiel war etwas zu unpräzise und so konnten die Gäste einige gute Konter legen. Doch war Torhüter Rippl immer wieder auf seinem Posten. Nachdem das eigene Spiel nicht auf Touren kam, so kam dann auch noch Pech dazu. Ein Schuss von Fichtl konnte der Gästetorhüter nicht festhalten und die Hartgummischeibe flutschte um Zentimeter in der 8.Spielminute am Tor vorbei. So entstand auch das 0-2 aus Wölfe sicht. Nick Foreman scheitert mit seinem Premieren-Tor im Wölfe-Trikot am Torhüter und im Gegenzug schlossen die Löwen einen schönen Konter zur 2-Toreführung ab, die auch zur ersten Pause des Spiels bestand hatte.

Im zweiten Drittel hofften die Zuschauer, dass die restlichen Wörishofer mit dem Mute der Verzweiflung, sich nochmals steigern können. Doch von Beginn an, stand nur ein Wörishofer im Blickpunkt der eigenen Anhänger. So musste Torhüter Rippl mehr als einmal sein können unter Beweis stellen und hatte bei einem Stangentreffer der Gäste, glück. Doch in der 25.Minute war es dann geschehen, ständig unter Dauerdruck, waren es die Tölzer die verdientermaßen auf 0-3 erhöhten. Danach konnten die sehr bemühten Kneippstädter, das Spiel etwas ausgeglichener gestalten, doch fehlte es im Angriffsdrittel an Durchsetzungsvermögen. So hatte Bernd Schweinberger erst wieder in der 30.Spielminute eine brenzlige Situation für die Tölzer Spieler, doch scheiterte er wieder am Torhüter. Jetzt war es die beste Phase der Wölfe und Christian Rybniker hätte es nach einem Solo, die Chance gehabt, den ersten Treffer für den EVW zu erzielen, doch verzog er seinen Schuss um Zentimeter am Gehäuse. Nachdem die Tölzer in der 40.Spielminute dann sogar noch auf 0-4 davonzogen, war klar, dass es keinen Punktgewinn für die Wörishofer geben würde.

Aufgrund der klaren Sache und im Hinblick auf Sonntag, wurden auf beiden Seiten das Tempo gedrosselt. Die Wörishofer schonten Verteidiger Mario Kozlovsky, der nach einwöchigem Training, noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein konnte. Aber auch die Tölzer liessen es wesentlich ruhiger angehen. So gestaltete sich ein ausgeglichenes letztes Drittel, wobei es auf beiden Seiten kaum noch nennenswerte Höhepunkte im Spiel gab. Wenigstens wurde durch Rybniker in der 58.Minute noch der Ehrentreffer erzielt, nachdem ihm, Foreman maßgerecht aufgelegt hatte.
So war auch Teammanager Michael Oswald zufrieden mit dem Kanadier, der in einigen Aktionen schon positive Ansätze zeigte, aber auch Verständnis warb, dass man diesen nicht mit einem richtigen Kontigentspieler vergleichen sollte, da solch ein Spieler kostet, und dieser Kanadier ein Potenzial hat, aber dem Verein auch nichts kostet.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Rippl, Ille
Verteidigung: Schwarz, Weis, Fichtl, Kozlovsky
Angriff: Ledermann, Linke, Rybniker, Foreman, Vacca, B.Schweinberger, Mössmer, D.Sirch, Hirschbolz


Offener Schlagabtausch!

Wölfe bleiben nach 6-8 Niederlage ohne Punkte am Wochenende

In einem kleinen Tief befinden sich die jungen Wölfe des EV Bad Wörishofen. Bei der Heimniederlage gegen die Aibdogs konnten die Mannen um Trainer Schweinberger nicht an die gezeigte Leistung vom Freitag anschließen. So war von Beginn an zu merken, dass die Gäste bissiger und präsenter waren. Mit einer lässigen Defensivarbeit stand es nach bereits 5.Spielminuten 0-2 aus Wörishofer Sicht. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Den Anschlusstreffer von Robert Linke in der 7.Minute beantworteten die Gäste mit dem dritten Treffer von der blauen Linie in der 10.Spielminute. Eine Zeigeumdrehung später, wurde ein gekonntes Überzahlspiel durch Sascha Hirschbolz zum erneuten Anschlusstreffer beantwortet werden. Doch die Aibdogs zeigten, warum sie so unbequem sind. Aus allen Lagen schossen sie auf das Tor und dies führte in der 12.Spielminute zu einer erneuten 2-Toreführung. Danach wurden die Wölfe etwas stärker, doch nachdem Linke und Vacca scheiterten waren es wieder die Gäste die in der 18.Spielminute mit einem weiteren Tor für den deprimierenden Pausenstand von 2-5 aus Kneippstädt sicht sorgten.

Das zweite Drittel begannen die Wölfe mit einem neuen Torwart (Alexander Rippl löste den glücklosen Tobias Ille ab) und in Überzahl. Mit dieser numerischen Überlegenheit keimte in der 22.Minute erneut Hoffnung auf, als Vacca mit Schlagschuss auf 3-5 verkürzte. Doch Sekunden später der nächste Rückschlag für die Wörishofer. Maximilian Hofer spielt die Hartgummischeibe, die einen Gegner verletzt, doch die Unparteiischen entscheiden auf Beinstellen mit Verletzungsfolge. Somit war das Spiel für den jungen Verteidiger aufgrund einer Spieldauerstrafe beendet. Doch in dieser 5-minütigen Unterzahl zeigten die Wölfe endlich konsequentes Verteidigen und hatten mit Christian Rybniker und Linke glasklare Torchancen, die nicht verwertet wurden. Als diese schwierige Phase ohne Schaden überstehen werden konnte, waren es die Wölfe die eine 5-3 Situation sich erarbeiteten. Diese wurde durch Rybniker in der 28.Minute dann auch mit einem schönen Schuss, prompt genutzt. Immer noch in Überzahl, gelang den Kneippstädter der Ausgleich. 34 Sekunden nach dem Anschlusstreffer, wurde Vacca genial frei gespielt, sodass dieser das Spielgerät nur noch ins leere Tor schieben musste. Das Spiel schien zu kippen, bis ein Körperkontakt von Florian Mössmer mit zwei Minuten geahndet wurde. Das die Aiblinger auch vom Powerplay was verstehen, zeigten sie beim erneuten Führungstreffer in der 31.Minute. Ein abgefälschter Schuss nur wenig später und wieder durften die Wörishofer Jungs einem 2-Tore Rückstand hinterherlaufen. So war es Bernd Schweinberger der mit seinem Schuss in der 34.Minute schon wieder den Anschlusstreffer auf dem Schläger hatte, doch erwies sich ein Aiblinger Feldspieler als guter Torhüter. Eine Minute später, bei diesen schnellen und gefährlichen Konter, schlugen die Aiblinger wieder eiskalt zu, sodass es mit einem 5-8 Rückstand in die zweite Drittelpause ging.
Können die Wölfe nochmals zurückkommen im letzten Drittel, dass war die spannende Frage. Sie versuchten alles während die Aibdogs nur noch beschränkt auf ihre Abwehrarbeit waren. Nachdem einige Chance vergeben wurden, war es Vacca nach einem Solo in der 50.Spielminute, der die eigenen Anhänger nochmals hoffen ließ. Die Gäste verteidigten mit Mann und Maus und die Wölfe konnten ihre wenigen klaren Chancen im letzten Drittel nicht verwerten, sodass es für die Wörishofer Eishockeyspieler bei diesem offenen Schlagabtausch nicht mehr für einen Punktgewinn reichte. 

So spielten die Wölfe: Tor: Ille, Rippl
Verteidigung: Schwarz, Hofer, Walther, Weis, Fichtl
Angriff: Kohlhund, Linke, Rybniker, Hirschbolz, Vacca, B.Schweinberger, D.Sirch, J.Sirch, Mössmer

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - EHC Bad Aibling Aibdogs 6-8 (2-5),(3-3),(1-0)

 1:30 0-1 Wirth Christoph (Assist: Spohn)
4:24 0-2 Spicker Christoph (Splitter, Aßbichler) 4-5 Unterzahl
6:38 1-2 Linke Robert (Rybniker, Fichtl)
9:05 1-3 Höck Michael 4-5 Unterzahl
10:12 2-3 Hirschbolz Sascha (Vacca, B.Schweinberger) 5-4 Überzahl
11:47 2-4 Neumaier Thomas (Seiderer, Ahrens)
17:48 2-5 Spohn Simon (Stuffler)
21:30 3-5 Vacca Pietro (B.Schweinberger) 5-4 Überzahl
27:16 4-5 Rybniker Christian (Vacca, Walther) 5-3 Überzahl
27:50 5-5 Vacca Pietro (Rybniker, Linke) 5-4 Überzahl
30:14 5-6 Splitter Christoph (Aßbichler) 4-5 Unterzahl
31:16 5-7 Neumaier Thomas (Huber, Aßbichler)
34:56 5-8 Splitter Christoph (Huber, Neumaier)
49:15 6-8 Vacca Pietro


Unverdiente Niederlage!

Wölfe verlieren in Landsberg nach großartiger Leistung mit 2-4

"Schade, heute hätten mir den Punkt, mehr als verdient gehabt", sprach ein enttäuschter Trainer Andreas Schweinberger nach dem Spiel. So war beim Stand von 2-2, die 55.Spielminute, die ausschlaggebende, die den Wörishofern eine mögliche Sensation im Landsberger Eisstadion kostet. Die Wölfe nur noch kurz in Überzahl, als der emsige Marco Fichtl seinen Teamkollegen in der Abwehr helfen wollte und stattdessen ein unnötiges Foul beging und damit die erste Strafzeit für die Wölfe in diesem Spiel in Kauf nahm. Die anschließende Überzahl nutzten die Landsberger mit ihrem dritten Glückstreffer, als der Puck Richtung Tor flog und so abgefälscht wurde, dass das Team aus ehemaligen Oberliga- und Bayernligaspielern mit 3-2 in Führung gehen konnte, um nur Sekunden später mit einem Konter für die Entscheidung zu sorgen. Die Wölfe begannen für sie vor ungewohnter Kulisse von 500 Zuschauern sehr nervös, so taten sie sich in den ersten 10 Spielminuten schwer in den Angriff zu kommen. Dank einer stabilen Abwehr und einer tollen Reaktion in der 8.Minute von Torhüter Andreas Nick bei einem Alleingang, kämpften sich die Wörishofer Eishockeycracks immer besser in das Spiel hinein. So hätte nach einem Schuss von Robert Linke, durch einen Abpraller von Fichtl, es auch 1-0 für den Underdog stehen können. Doch weitere vergebene Möglichkeiten auf beiden Seiten ließen ein verdientes 0-0 nach dem ersten Drittel an der Anzeigentafel stehen.

Mit schnellem und fairen Eishockey ging es in Drittel zwei weiter. Die Riverkings setzten die Wölfe sehr unter Druck und folgerichtig viel aus einem gestocher heraus, dass 1-0 für den Favoriten in der 23.Minute. Doch mit harter Defensivarbeit wurde in den ersten Minuten des zweiten Spielabschnittes schlimmeres verhindert. Und vorne schlugen zwei Stürmer des EVW eiskalt zu, nach einem genialen Zuspiel von Martin Kohlhund, war es Kapitän Pietro Vacca, der nur noch die Scheibe Richtung Tor zum Ausgleich in der 27.Minute ablenken musste. Jetzt waren die Wölfe tonangebend und der 18-jährige junge überragende Mittelstürmer der dritten Reihe, Joel Sirch, spielte die Landsberger Abwehr teilweise schwindlig, doch fehlte ihn zweimal das Quäntchen Glück zum Torerfolg. Als dann auch Linke eine sehr gute Möglichkeit liegen ließ, waren es die Gastgeber die aus dem Nichts zur Führung kamen. 32.Spielminute irgendwie kommt die Hartgummischeibe vor das Gehäuse von Nick und ein Landsberger Stürmer stochert das Spielgerät über die Linie. Kein Schock für die jungen Wölfe, weiter wurde zielstrebig nach vorne gespielt um nur zwei Minuten später den mehr als verdienten Ausgleich zu erzielen. Florian Mössmer erkämpft sich die Scheibe und spielt Darius Sirch frei, der mit wunderschönen Rückhandschuß dem Torhüter der Gastgeber keine Chance ließ. Nur Sekunden später war es Christian Rybniker, der eine Doppelchance vergab, und somit die erste Führung für die Wörishofer sicherzustellen. So ging es mit einem schmeichelhaften 2-2 aus Landsberger Sicht in die zweite Drittelpause.

Hin und Her auf beiden Seiten wurde das dritte Drittel fortgesetzt. Nur Sekunden nach Wiederanpfiff war es wiederum Rybniker, der um Zentimeter zu kurz kam, um die Hartgummsicheibe im Tor unterzubringen. Nur zwei Minuten später hatten die Wölfe Glück, dass die Landsberger um Zentimeter das Tor verfehlten. Danach ging es weiter im hohen Tempo, doch dominierten die Abwehrreihen auf beiden Seiten. So war eine Traumkombination in der 51.Minute über Andreas Walther und Sascha Hirschbolz, das einzige Highligt in der Offensive. Letzterer bediente Kohlhund, der einen Moment zu lange zögerte, und somit beim möglichen Führungstreffer noch geblockt werden konnte. So schien es mit einem mehr als verdienten Punktgewinn für die Wörishofer zu enden, bis zur besagten 55.Spielminute. Doch Teammanager Michael Oswald haderte nach dem Spiel vor allem über die vergebenen Chancen, die dafür hätten sorgen können, dass es nicht so unglücklich aus Kneippstädter Sicht hätte enden müssen.

Für die Wölfe spielten: Tor: Nick, Ille
Verteidigung: Walther, Weis, Hofer, Schwarz
Angriff: Fichtl, Linke, Rybniker, Hirschbolz, Vacca, Kohlhund, D.Sirch, J.Sirch, Mössmer, Ledermann

Stenogramm: HC Landsberg Riverkings - EV Bad Wörishofen Wölfe 4-2 (0-0),(2-2),(2-0)

22:44 1-0 Geuß Christian (Assist: Simmler, Wedl)
26:57 1-1 Vacca Pietro (Kohlhund)
31:40 2-1 Klemm Peter (Speckamp)
33:06 2-2 Sirch Darius (Mössmer)
54:53 3-2 Hanemann Roland (Geuß, Haschka)
55:09 4-2 Hanemann Roland (Wedl)

Strafzeiten: Riverkings 6 Strafminuten + 10 Disziplinarstrafe(Simmler) - Wölfe 4 Strafminuten


Ein Tag zum Vergessen!

Arg gebeulte Junge Wölfe kassieren 3-10 Klatsche in Geretsried

Besser wohl im Bett geblieben, dachten sich wohl die Spieler und Verantwortlichen des EVW nach der Niederlage in Geretsried. Kurz vor der Abreise gesellten sich zum schulterverletzten Florian Mössmer auch noch die grippekranken Christian Rybniker, Bernd Schweinberger und Daniel Bottner weitere Ausfälle hinzu, sodass sich nur 12 Feldspieler auf die Reise nach Geretsried machten. Doch wieder begannen die Wölfe sehr konzentriert in ihrer Abwehrarbeit und hatten mit Tobias Ille einen sicheren Rückhalt. Als die Mannschaft um Kapitän Pietro Vacca in der 8.Spielminute die erste Gelegenheit hatten in Überzahl in Führung zu gehen, wäre es mehr als im Bereich des möglichen gewesen. Eines der beeindruckendsten Powerplays in den letzten Jahren des EVW reichte nicht, zum mehr als verdienten Tor für die Wölfe. In diesen zwei Minuten erspielten sich die Wölfe mehr als ein Dutzend klarster Chancen. Doch wie bei Vaccas Pfostentreffer, merkte man bei den vielen klaren Gelegenheiten, dass es nicht der Tag für die Wörishofer Eishockeyspieler werden würde. So hatten sie nach diesem Überzahlspiel weiter die Kontrolle über die Partie, doch mit einem Doppelschlag in der 13. und 17.Spielminute zeigte die Heimmannschaft fast eine hundertprozentige Chancenverwertung. Als nach einem schönen Schlenzer von Robert Linke, wiederum nur Zentimeter fehlten, wurde das erste Drittel mit einem mehr als unglücklichen 0-2 aus EVW sicht beendet.
Im zweiten Drittel begannen die Wölfe wieder sehr engagiert, doch nachdem Joel Sirch zweimal am Torwart scheiterte, begannen eines der historischsten und denkwürdigsten 3 Minuten in der Vereinsgeschichte. Jeder Schuss ein Treffer. Die Gastgeber trafen aus allen Lagen. Zwar versuchte Trainer Andreas Schweinberger mit einer Auszeit und einem Torwartwechsel nach dem fünften Treffer (Andreas Nick für Ille) nochmals alles um die unglaublichen Schwung der Geretsrieder zu bremsen, doch verfehlte diese taktische Maßnahme ihre Wirkung. So fielen noch drei Treffer, bevor Torhüter Nick zum ersten Mal die Scheibe berühren durfte. Nachdem die jungen Wölfe langsam diese unglaublichen drei Minuten verarbeitet hatten, gab es wieder die Möglichkeit zum ersten Treffer für die Wölfe. Kapitän Vacca traf zum zweiten Mal mit viel Unglück die Innenstange des Tores. Bei den Riverats setzte sich der unglaubliche Lauf fort. So erzielten sie in der 31.und 35.Spielminute schon die Treffer für einen zweistelligen Sieg. Doch die vorbildliche Leidenschaft des Teams sorgte dafür, dass wenigstens der Ehrentreffer durch Vacca im zweiten Drittel fiel.

Nachdem sich Wölfe Spieler vor allem im Kopf vom Schockerlebnis erholt hatten, zeigten sie im Schlussabschnitt weiterhin tolle Moral und wurden durch einen Doppelpack von Linke in der 44.und 49.Minute belohnt. So wäre dann auch noch ein besseres Resultat im Schlussabschnitt möglich gewesen. So war es Abwehrchef Andreas Walther, der mit dem dritten Stangentreffer wenigstens dort einen klaren Sieg des EVW sicherstellte. Dafür durfte er sich kurze Zeit später auch noch mit zwei Stichen nähen lassen, den nach einem unglücklichen Zweikampf verletzte er sich, sodass Trainer Schweinberger mit Marco Fichtl einen Stürmer zum Verteidiger umfunktionieren musste. So konnten die Gastgeber auf dem Papier einen deutlichen Sieg feiern, und die Wölfe konnten nach einem rabenschwarz verlaufenem Sonntag, wenigstens sich einen Trost und vor allem für die Moral ein Kompliment ihres Coaches abholen.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Ille, Nick
Verteidigung: Hofer, Schwarz, Walther, Weis
Angriff: Kohlhund, Linke, Fichtl, Hirschbolz, Vacca, Ledermann, J.Sirch, D.Sirch


Zurück in der Erfolgsspur!

Wölfe gewinnen 6-2 gegen den ESC Geretsried

Zufriedenstellende Kulisse, und eine Wölfe-Mannschaft, die einen der Landesligafavoriten der Landesliga Süd/Weststaffel mit einem 6-2 nach Hause schickte, dass ist das Fazit, was die Verantwortlichen nach diesem Wochenende ziehen können. Die Gäste, die schon am Freitag mit einem klaren 9-4 in Bad Aibling ihren Aufwärtstrend zeigten, begannen auch in der Arena von Bad Wörishofen mit viel Druck in den Anfangsminuten. Doch ein sicherer Torwart Andreas Nick und eine konsequente Defensivarbeit ließ den Riverrats vom ESC kaum klare Torchancen zu. Geparrt auf diese starke Abwehrarbeit erkämpften sich die Wölfe nach und nach die klareren Möglichkeiten. So war es die Jungen Sascha Hirschbolz und Joel Sirch die in der 5. und 6. Spielminuten noch am Gästetorwart scheiterten. Nur eine Minute später musste Torhüter Nick zweimal glänzend gegen die stämmigen Gästestürmer retten. In der 8.Spielminute gab es für die sehr fairen Gäste die einzige Strafzeit im Spiel. Diese dauerte dann auch nur 9 Sekunden, als Kapitän Pietro Vacca mit einem Bauerntrick die Abwehr der Geretsrieder überraschte und zum 1-0 vollendete. Danach hätten die Wölfe in den folgenden Minuten durch Darius Sirch, Bernd Schweinberger und Robert Linke schon auf 2-0 stellen können, doch scheiterten sie am Tohüter des ESC. Danach begannen sehr kritische Minuten für die Wörishofer Eishockeycracks. Das sehr gute Schiedsrichtergespann musste einige Strafzeiten gegen die Kneippstädter verteilen, doch wie schon die ganze Saison, ein überragendes Unterzahlspiel der Wölfe ließ den Geretsrieder keine klaren Möglichkeiten zu. Selbst eine 3-5 Unterzahl von knapp einer Minute wurde ohne besondere Aufreger überstanden. Dagegen sorgte Christian Rybniker mit einem tollen Rückhandschuss in der 18.Spielminute in Unterzahl für die 2-0 Pausenführung nach dem ersten Drittel.
Das zweite Drittel war dann komplett in Wörishofer Hand. Die Gäste konnten keinen Druck mehr ausüben und die Wölfe wurden noch gefährlicher in ihrem Angriffsspiel. Während die Oberbayern nur eine klare Tormöglichkeit im zweiten Spieldrittel vorzuweisen hatten, waren es die Wörishofer Spieler, die durch Hirschbolz, J.Sirch, Maximillian Hofer und Linke, entweder am Torhüter scheiterten oder Pech im Abschluss hatten, dass sie nur um Zentimeter ihr Ziel verfehlten. Doch in der 33.Spielminute war es soweit. Der kleine Darius Sirch erobert sich an der Bande die Hartgummischeibe und im Zusammenspiel mit seinem Bruder gelangen sie vor das gegnerische Tor. Im letzten Moment können sie noch gebremst werden. Doch der von hinten herankommende Florian Mössmer erkennt die Situation und staubt aus dem Gewühl heraus zum 3-0 ab. Weiter war es die Heimmannschaft die mit konsequenten Zweikämpfen dem Gegner keine Möglichkeiten zum Durchkommen stattete. Und vorne ließen sich die Wölfe nicht lange bitten. So sorgte Linke mit einem unglaublich überraschenden und platzierten Flachschuss in der 40.Minute für die verdiente 4-0 Führung nach dem zweiten Drittel.
Diese zweite Drittelpause schien den Wörishofer nicht gut zu tun. Denn für kurzen Moment ließen sie die konsequente Defensivarbeit vermissen und die Gäste kamen durch Treffer in der 42. und 43.Spielminuten auf 4-2 heran. Jetzt kamen die Gäste nochmals mit der zweiten Luft und die Wölfe strahlten aufgrund des sicher geglaubten Sieges auf einmal ungewohnte Unsicherheit aus. So hatten sie in der 45.Minute Glück, dass ein Geretsrieder Stürmer aus bester Position die Hartgummischeibe mit seinem Schläger nicht traf. Nach dieser Aktion kämpften sich die Wörishofer Eishockeycracks wieder zurück ins Spiel und übernahmen wieder die Initiative. So rettete der Gästetorhüter noch gegen Linke und Marco Fichtl, doch am fulminanten Schuss ins linke obere Dreieck von Bernd Schweinberger in der 56.Spielminute war auch er chancenlos. Damit war die Partie entschieden, doch gab es aus Wörishofer Sicht nochmals ein Highlight. Die Gäste probierten es noch mit einem sechsten Feldspieler für den Torhüter. So war es Abwehrchef Andreas Walther der mit einer tollen Bogenlampe von der eigenen blauen Linie drei Geretsrieder überlupfte und somit mit einem Empty-Net Goal den 6-2 Sieg sicherstellte.

Für die Wölfe spielten:
Torhüter: Nick, Rippl
Verteidigung: Schwarz, Hofer, Walther, Weis
Angriff:Fichtl, Linke, Rybniker, Hirschbolz,V acca, B.Schweinberger, D.Sirch, J.Sirch, Mössmer, Markthaler

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - ESC Geretsied Riverrats 6-2 (2-0),(2-0),(2-2)

 7:36 1-0 Vacca Pietro (Assist: B.Schweinberger,S chwarz) 5-4 Überzahl
17:00 2-0 Rybniker Christian (Linke, B.Schweinberger) 4-5 Unterzahl
32:24 3-0 Mössmer Florian
39:32 4-0 Linke Robert (Rybniker, Weis)
41:22 4-1 Degelmann Robert (Lechner)
42:45 4-2 Berger Klaus (Poch)
55:44 5-2 Schweinberger Bernd (Hirschbolz)
58:40 6-2 Walther Andreas Empty -Net Goal

Strafzeiten: EVW 12 Strafminuten + 10 Disziplinarstrafe(Weis) - ESC 2 Strafminuten


Böses Erwachen!

Wölfe verlieren erstes Heimspiel dieser Saison

Mit einer 3-4 Niederlage wurde die Erfolgsstory der jungen Wölfe in dieser Landesligasaison durch den Tabellenletzten, die Augsburger Amateure, vorerst gestoppt. Dabei warnte Trainer Andreas Schweinberger seine Mannen vor dem Spiel noch, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn nachdem der punktelose Augsburger Verein bei der 4-11 Klatsche am Freitag in Bad Aibling noch ohne Bundesliga-Junioren antraten, kamen sie mit diesen Verstärkungen in die Kneippstadt. Von Beginn an merkte man die spritzigere und aggressivere Spielweise der Gäste an und konnten bereits nach sieben Minuten verdient in Führung gehen. Auch weiterhin taten sich die Wölfe schwer gegen sehr gut defensiv stehende Gäste. So war es zwar in der 12.Spielminute als Darius Sirch mit einem tollen Pass, Kapitän Pietro Vacca auf die Reise schickte und dieser mit der ersten klaren Torchance auch den überraschenden Ausgleich für die Wörishofer-Eishockeyler erzielte, doch wirkte das Spiel der Gastgeber weiterhin unkonzentriert und konnten sich ansonsten beim gut aufgelegten Torwart Alexander Rippl bedanken, dass sie im Gegenzug nicht wiederum einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Dieser sollte dann auch keine drei Minuten später fallen, ein unnötiger Scheibenverlust sorgte für ein Gewühl vor dem Tor der Wölfe, aus diesem ließen sich die Gäste nicht lange bitten und trafen zum 1-2 aus Wölfe sicht. Weiterhin war es mehr der Wölfe Torwart, der im Blickpunkt stand, als die Wölfe-Stürmer die für Gefahr sorgten. So ging es nach einigen guten Paraden von Rippl, dann auch mit einem 1-2 in die erste Drittelpause.

Auch in Drittel 2 konnten die Wölfe vorerst nicht den Schalter umlegen. Die Gäste prüften Rippl erneut und hatten in der 25.Spielminute mit einem Pfostentreffer Pech. Als die Wölfe in der 26.Spielminute mit zwei Mann in Unterzahl agierten, spielten die Wörishofer zum ersten Mal mit der nötigen Konzentration in diesem unbequemen Spiel. Sie ließen keine Möglichkeiten zu und als sie komplett waren, ging es prompt in ein Überzahlspiel. Mit einem Stangentreffer von Robert Linke wurde dann auch ein Konter eingeleitet, der im Gegenzug zum 1-3 für die Augsburger Amateure endete. Doch jetzt waren die Wörishofer zielstrebiger in ihrem Spiel. Logische Folge das 2-3 in der 34.Spielminute durch Joel Sirch nach einer Einzelaktion, als er zwei Spieler stehen ließ. Jetzt merkte man endlich wieder etwas vom explosiven und Varianten reichen Angriffsspiel der Wölfe aus der bisherigen Saison. Zwar scheiterten Martin Kohlhund und D. Sirch in den folgenden Minuten nur um Zentimeter am Gehäuse, doch war es Kohlhund in der 39.Spielminute der mit einem Schuss in den langen Winkel, den Gästetorhüter überraschte und somit den glücklichen 3-3 Ausgleich nach dem zweiten Drittel sicherstellte.

Auch das letzte Drittel kamen die Wörishofer Eishockeyspieler nicht in ihrem gewohnten Spielrhytmus, auch bedingt durch einen Gegner, der nicht wie ein Tabellenletzter auftrat. Nach gegenseitigem Abtasten ohne nennenswerte Höhepunkt wurde die Partie, dann erst wieder in den letzten 10 Minuten des Spiels interessant. Zuerst rettete wiederum Rippl mit drei folgenden Glanztaten hintereinander, die Führung für die Gäste, bevor in der 51.und 52. Spielminute Linke zweimal alleinstehend vor dem Torhüter der Augsburger scheiterte. Weitere Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel sorgten dafür, dass die Wölfe trotz nunmehr optischer Überlegenheit keine weiteren klaren Torchancen zu verzeichnen hatten. Ein weiterer Grund für wenig Chancen in der Schlussphase der Wörishofer, war dann auch eine 10-minütige Disziplinarstrafe gegen den gefährlichsten Wölfe - Stürmer Robert Linke, der seinen vorzeitigen Ausschluss auch nicht begründen konnte und somit die Partie vorzeitig beenden durfte. Als sich dann schon beide Mannschaften auf ein Remis einstellten, waren es dann die Gastgeber, die mit einem zu langsamen Spielerwechsel die Möglichkeit für die Gäste auf den Sieg eröffneten. Diese nutzten dann sie auch, als sie zu zweit auf Torhüter Rippl zuliefen und zum 3-4 vollendeten. Doch die Gäste wollten ihren Sieg nochmals auf die Probe stellen. Nach einem unnötigen Foul und als Trainer Schweinberger noch seinen Torwart für einen sechsten Feldspieler opferte, wäre es um ein Haar auch noch einmal passiert. Aus unerklärlichen Gründen pfiff der Schiedsrichter zur Unterbrechung, als zehntel Sekunden später Kohlhund zum 4-4 die Scheibe über die Linie drückte. Jetzt kochten die Emotionen und Kohlhund darf wegen Schiedsrichterbeleidigung mit einer Spieldauerstrafe im nächsten Spiel aussetzen und Kapitän Vacca bekam auf Nachfrage auch noch eine 10-minütige Disziplinarstrafe. So konnten die Gäste den nicht unverdienten Sieg über die Bühne schaukeln und für die Wölfe heißt es nun im nächsten Spiel es wieder besser zu machen. 

So spielten die Wölfe:
Tor: Rippl, Nick
Verteidigung: Hofer, B. Schweinberger, Walther, Weis, Schwarz, Bottner
Angriff: Fichtl,Linke,Kohlhund,D.Sirch,Vacca,Rybniker,Hirschbolz,J.Sirch,Mössmer

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - Augsburger EV Amateure 3-4 (1-2),(2-1),(0-1)

6:49 0-1 Weil Andreas (Assist: Rosenbaum, M. Mengele)
11:06 1-1 Vacca Pietro (D. Sirch)
14:44 1-2 Zweckbronner Tobias (J. Mengele)
28:09 1-3 Lukats Jan (Gäbelein, Traxinger)
33:12 2-3 Sirch Joel
38:56 3-3 Kohlhund Martin (Linke, B.Schweinberger)
57:21 3-4 Traxinger Hans-Jörg (Sharapa, Lukats)

Strafzeiten: Wölfe 12 Min. + 3 x 10 Min(Linke, Kohlhund, Vacca) + Spieldauerstrafe Kohlhund – Augsburger EV 1b 10 Min Strafzeiten


Hoffen auf zahlreiche Fans!

Wölfe wollen ihre Erfolgsserie in der Landesliga beibehalten

Am Sonntag um 17.00 in der Arena von Bad Wörishofen treffen die Wölfe auf die Augsburger Amateure. Von der Papierform eigentlich eine klare Angelegenheit, doch nachdem diese Woche Deutschland-Cup Pause ist, heißt dies für die Wölfe sehr konzentriert zu Werke gehen. Denn die Amateure werden von den Junioren Bundesligaspieler in diesem Spiel verstärkt, sodass in diesem Spiel das Tabellenschlusslicht mit Sicherheit nicht zu unterschätzen sein darf. Außerdem trennte man sich diese Woche von dem Trainer Lo Castro, dass vielleicht auch noch einmal einen Schub in der Mannschaft der Gäste geben kann. Aber auch für die Wörishofer könnte am Sonntag 13.11.2011 der Deutschland-Cup entgegenkommen. So haben sich einige Kaufbeurer Fans angekündigt um die Mannen von Trainer Andreas Schweinberger zu unterstützen und man hofft auch auf einige Fans aus Augsburg, dass neben einem tollen Eishockeyspiel auch diesmal die Rahmenbedingungen stimmen. Aber auch aus dem eigenen Lager hoffen die Verantwortlichen, dass die bisherigen Glanzleistungen der Wölfe in der Landesliga etwas Anklang fanden und von den eigenen Zuschauern registriert und besucht werden. Das dieses Spiel die erste Seniorenmannschaft des EVW sehr ernst nimmt, war diese Woche im Training wieder zu spüren, mit viel Engagement und hohem Tempo in den Übungen stimmte sich die Wölfe-Mannschaft auf den unbequemen Tabellenletzten ein. Auch merkt man das Selbstvertrauen der jungen Mannschaft, die sich bisher die Mannschaft um Kapitän Pietro Vacca durch überragenden Leistungen aus den ersten sieben Spielen holte. Auch personell sieht es für die Wölfe gut aus. Bis auf die Langzeitverletzten Mario Kozlovsky und Dominik Kerber, steht nur hinter dem Einsatz von Christian Rybniker noch ein Fragezeichen. Beste Voraussetzungen für ein Eishockeyfest am Sonntag!


Sensationelles Eishockeyspiel im Krimiformat!

Wölfe sorgen für nächsten Paukenschlag mit einem verdienten Unentschieden bei den Falcons

Eine Sekunde vor Schluss unglaublicher Jubel im Anhängerschar der Wörishofer! Robert Linke erzielt den 3-3 Ausgleich für die Wörishofer Eishockeycracks beim Bayernligaabsteiger EV Pfronten. Es war der mehr als verdiente Ausgleich für die Mannen von Trainer Andreas Schweinberger in einer rassigen und unglaublich schnell geführten Landesligapartie. Die Wölfe begannen gegen die Gastgeber mit einer guten Defensivleistung und überzeugten durch schnell vorgetragene Angriffe. Zwar musste auch Torhüter Andreas Nick, dass ein oder andere mal, sein können unter Beweis stellen, doch hatten die Wörishofer die ganz klar besseren Tormöglichkeiten. So hatten Dominik Weiss und Daniel Bottner jeweils Pech mit einem Pfostenschuss in der 10. und 14.Spielminute. Dagegen ließ die Abwehr um Andreas Walther den Gastgebern keine Möglichkeit zur Entfaltung kommen, insbesondere der starke Amerikaner wurde kein Zentimeter auf der Eisfläche gegönnt. Die Wölfe dagegen hatten durch Kapitän Pietro Vacca, Sascha Hirschbolz, Martin Kohlhund und Robert Linke klarste Tormöglichkeiten, doch war Torhüter Kaps mit einigen Glanzparaden dafür zuständig, dass der letztjährige Bayernligavertreter mit einem schmeichelhaften 0-0 in die erste Drittelpause gingen.
Im hohen Tempo wurde die Partie im zweiten Drittel fortgeführt. Anscheinend doch zuviel für das Schiedsrichtergespann. Jetzt sprachen sie nicht verständliche Strafzeiten gegen die Wölfe aus. Doch mit mehreren Energieleistungen in der Defensive sorgten die Wölfe dafür, dass der Favorit praktisch gegen ein Abwehrbollwerk der Kneippstädter lief. So waren auch in Unterzahl mehrere Möglichkeiten für die Wölfe gegeben, den ersten Treffer des Spiels zu erzielen. Doch fehlte aufgrund dieser vielen Unterzahlspiele die letzte Konsequenz vor dem Tor. Als die Wölfe eine lächerliche zwei Mann Unterzahl zu überstehen hatten, war es passiert. Der Amerikaner der Gastgeber nahm den Platz auf der Eisfläche dankend an, und schoss zum unverdienten 1-0 für die Gastgeber in der 38.Spielminute ein. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die zweite Drittelpause.
Jetzt wurde es neben einem hochklassigen Landesligaspiel auch noch ein Krimi. Zuerst drückte Vacca die Hartgummischeibe in der 42.Spielminute zum mehr als verdienten Ausgleich über die Linie. Dann sorgte Marco Fichtl nur wenig später, wiederum in Unterzahl, mit einem Innenpfostentreffer für die nächste Verwirrung bei den Pfrontner. Und als die Wölfe dann auch noch in der 51. und 54.Spielminute zwei weitere unglückliche Unterzahltreffer hinnehmen musste, schien die Partie aufgrund unglaublichen Entscheidungen der Unparteiischen, einen faden Beigeschmack zu nehmen. Doch mit einem Glauben an die eigene Stärke, waren es die Wölfe, die aus einem Eishockeyspiel noch einen Krimi machten. So erzielte Dominik Weiss mit einem schönen Flachschuss in der 57.Spielminute den Anschlusstreffer. Die letzten Minuten drückten die Wörishofer Eishockeycracks vehement auf den Ausgleich, doch fehlten Vacca und Kohlhund nur Zentimeter zum Ausgleich. Nervenkitzel auf den Zuschauerrängen. 10 Sekunden vor Schluss, Bully vor dem Pfrontner Gehäuse. Zuerst wird der Puck verloren, doch mit einem gewonnenen Zweikampf kommt dieser zu Maximillian Hofer, der aufs Tor schlenzt und Linke somit das Spielgerät mit seinem Schläger unhaltbar eine Sekunde vor Schluss zum 3-3 Ausgleich abfälscht. Danach durften sich die Wölfe vom eigenen Anhang feiern lassen und Trainer Schweinberger kommentierte die großartige Leistung seiner Jungs, mit den Worten, dass bei dieser Schiedsrichterleistung nicht mehr als dieses Unentschieden möglich war.

So spielten die Wölfe:
Tor: Nick, Ille
Verteidigung: Hofer, Bottner, Weis, Walther, Schwarz
Angriff: D.Sirch, Linke, Fichtl, Kohlhund, Vacca, B.Schweinberger, Hirschbolz, J.Sirch, Mössmer

Stenogramm: EV Pfronten Falcons - EV Bad Wörishofen Wölfe 3-3 (0-0),(1-0),(2-3)

37:03 1-0 Schneider Jason 3-5 Unterzahl
41:40 1-1 Vacca Pietro
50:11 2-1 Stammler Timo (Assist:Weixler,Jentsch) 4-5 Unterzahl
53:06 3-1 Neumann Jörg 4-5 Unterzahl
56:06 3-2 Weis Dominik (Mössmer)
59:59 3-3 Linke Robert (Vacca,Hofer)

Strafzeiten: Falcons 10 Strafminuten - Wölfe 18 Strafminuten


Wörishofer Eishockeyspieler bleiben sich treu!

Nach drittem Heimsieg folgt wieder ein Unentschieden in der Fremde!

Nachdem 3-3 Unentschieden bei den Aibdogs war den Spielern des EV Bad Wörishofen mehr der Frust in den Gesichtern geschrieben, als die Freude über einen weiteren Punkt in der Fremde. Zwar begann die Partie für die Wölfe nicht nach den Gunsten des Trainers Andreas Schweinberger, der im Vergleich von Freitag, nach Verletzungen von Mario Kozlovsky und Christian Rybniker, sowie auch auf beruflich bedingten Bruder Bernd verzichten musste. So taten sich die Wölfe von Beginn an schwer, und durften sich bei Torhüter Andreas Nick bedanken, dass sie nach 8.Minuten nicht in Rückstand gerieten. Der Torhüter der Wölfe glänzte mit einige klasse Saves, und gab somit der jungen Mannschaft den nötigen Rückhalt. Ab dieser 8.Spielminute, drehte sich das Blatt komplett. Die restliche Zeit des ersten Drittels beherrschte die Kneippstädter fast nach Belieben. Logische Folge, dass 1-0 durch Kapitän Pietro Vacca nach Zuspiel von Martin Kohlhund. Während die Gastgeber keinen nennenswerten Schuss mehr auf das Gehäuse von Torhüter Nick brachten, hätte sein Mannschaftskollege Sascha Hirschbolz eigentlich mit drei klarsten Chancen, schon zur einer Entscheidung des Spiels führen können. Aber auch seine Sturmkollegen scheiterten am sich überhinauswachsenden Torhüter Till der Gastgeber, sodass es mit einem mehr als verdienten 1-0 Pausenführung in das zweite Drittel ging.

Auch den Beginn hatten die Wölfe im Griff, so wurde ein Schuss von Robert Linke an die Latte abgefälscht. Jetzt rückten auch die Unparteiischen immer mehr in den Mittelpunkt des Spieles. Die Wölfe durften immer mehr die Strafbank drücken. Zwar wurde durch eine erneute überragende Defensivarbeit, sogar eine zwischenzeitlich 3-5 Überzahl überstanden. Doch kostete dies unheimlich viel Kraft für die Gäste, denen in diesem Spiel nur noch 4 Verteidiger zur Verfügung standen. Doch kaum komplett spielten Vacca und Kohlhund, Robert Linke perfekt frei, sodass dieser die 2-Toreführung für die Wölfe in der 30.Minute herstellten konnte. Jetzt dominierten bei gleicher Spielerzahl vor allem die Wörishofer, und hätte Darius Sirch nur ein wenig mehr Glück gehabt, wäre es in der 31.Spielminute auch schon 3-0 für die Auswärtsmannschaft gestanden. Doch im Gegenzug hatten die Wölfe Glück, als die Aibdogs nur den Pfosten trafen. Gleiche Situation nur 4 Minuten später Bruder Joel, scheiterte dann am überragenden Gastgebertorwart, und im Gegenzug stand es dann nach einem Konter auch nur noch 1-2 aus Bad Aiblinger sicht. Dieser Spielstand blieb dann auch zur zweiten Pauseführung bestehen, vor allem nachdem die Wörishofer schon wieder eine lächerliche 2-Minute Strafe zu überstehen hatten.
Die Wölfe, die wieder mal mit Teamgeist und Einsatz mehr als überzeugten, kontrollierten weiter die Partie ohne nennenswerten Höhepunkt auf beiden Seiten. Die zeigte, dann ein Aiblinger Spieler als er wohl mal eine Schwalbe beim Eishockey ausprobieren wollte. Pech für die Wölfe, dass das Schiedsrichter-Duo wieder mal den Überblick verloren und D.Sirch als Übeltäter ausgemacht wurde und wiederum ein lächerliche Zweiminutenstrafe abzusitzen hatte. So trafen die Gastgeber in der 47.Minute in Person vom ehemaligen Oberligaspieler Höck, der mit einem strammen Schlagschuss zum 2-2 ausglich. Doch die Wölfe wollten sich den verdienten Sieg nochmals in die Kneippstadt zurückholen. keine 40 Sekunden später bedient der agile Linke, Kapitän Vacca, sodass dieser eigentlich den Puck nur noch ins leere Tor schieben musste, doch dieser ist zu überrascht und schob die Hartgummischeibe am Tor vorbei. Nach weiteren Chancen für die Wölfe, gab es wieder eine Unterzahlsituation zu überstehen. Diesmal erwischte es Linke, doch diesmal absolut Zurecht, zwei Minuten wegen Beinstellen. Aufopferungsvoller Kampf führten wieder dazu, dass auch diese numerische Überlegenheit für den EHC fast nicht zum Vorteil wurde. Doch 12 Sekunden vor Ende der Strafzeit, der nächste Rückschlag für die Wölfe. Die Kraft reichte nicht mehr und die Heimmannschaft nützte eine Eins gegen Eins Situation aus, und erzielte die erstmalige Führung in der 55.Spielminute.Wie würden die Wölfe reagieren? Trainer Schweinberger nahm sofort eine Auszeit, um seinen Spielern nochmals Luft zu geben. Außerdem beorderte er Linke zu Kohlhund und Vacca um den Druck zu erhöhen. Keine Minute später, hatte sich das schon ausgezahlt. Kohlhund holt sich eine verloren geglaubte Scheibe nochmals, und schoss mit der ganzen Wut über den Spielverlauf die Hartgummischeibe, durch die Hosenträger des EHC Goalies. Dies gab den Wölfen nochmals Auftrieb und mit zweiter Luft spielte es sich besser. So war es Kohlhund nur zwei Minuten vor Schluss, der den vermeintlichen Siegtreffer erzielte. Doch was in die Schiedsrichter in diesem Moment gefahren ist, können nur sie erklären. Nach Schuss Linke, versenkt der Außenstürmer den Puck in Mitte des leeren Tores der Aiblinger, die Wörishofer Anhänger jubeln und die Aiblinger schlagen die Köpfe übereinander. Doch sie geben auf einmal Bully und das Spiel endet 3-3. So war die Analyse des Trainers mehr ein Frust über die verpasste Chance die Gelegenheit einen überragenden Saisonstart, noch glänzender zu gestalten. Teamleiter Michael Oswald war vor allem über die ausgesprochenen Strafzeiten gegenüber seinen Mannen sauer, dass eigentlich 12 von 16 Strafminuten ein Witz sind, doch kann man bei einer solchen Strafverteilung nur die Ruhe behalten und dies hat uns dann wenigstens den einen Punkt eingebracht.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Nick, Rippl
Verteidigung: Walther, Weis, Hofer, Schwarz
Angriff:Fichtl,Linke,D.Sirch,Kohlhund,Vacca,Hirschbolz,Mössmer,J.Sirch,Ledermann 

Stenogramm: EHC Bad Aibling Aibdogs - EV Bad Wörishofen Wölfe 3-3 (0-1),(1-1),(2-1)

9:38 0-1 Vacca Pietro (Assist:Kohlhund,Hirschbolz)
29:59 0-2 Linke Robert (Vacca,Kohlhund)
34:10 1-2 Spicker Christof (Höck,Stuffler)
46:45 2-2 Höck Michael (Kornberger,Bruhnke) 4-5 Unterzahl
54:24 3-2 Ahrens Matthias 4-5 Unterzahl
55:12 3-3 Kohlhund Martin (Vacca,Linke)

Strafzeiten: Aibdogs 8 Strafminuten - Wölfe 16 Strafminuten


Zuhause eine Macht!

Wölfe gewinnen gegen die Eisbären mit 4-1

Mit dem dritten Heimsieg im dritten Heimspiel demonstrierten die Wörishofer Eishockeycracks am Freitagabend, dass sie momentan daheim eine Macht darstellen. Durch einen verdienten 4-1 Sieg gegen die Eisbären aus Burgau behielten sie ihre Spitzenposition in der Landesliga Süd/Weststaffel. Nach einem frühen Rückstand in der zweiten Spielminute zeigten die Wölfe sofort Moral und drängten die hochkarätig besetzten Gäste in die eigene Verteidigungszone. Doch verhinderte der starke Gästetorhüter Zentner einige tolle Chancen der Kneippstädter. Aber auch die Burgauer tauchten gelegentlich vor dem Tor des sehr gut aufgelegten Tobias Ille auf. Doch weitgehend spielte sich das Geschehen im Drittel der Eisbären ab, doch wollte der verdiente Torerfolg noch nicht gelingen. Als die Mannschaft von Trainer Andreas Schweinberger nach tollem Direktspiel über Christian Rybniker und Pietro Vacca endlich zum Torerfolg durch Marco Fichtl kam, sahen die Unparteiischen nicht, dass die Hartgummischeibe die Linie bereits überquert hatte. Doch die Wölfe ließen sich nicht beirren, und nur 30 Sekunden später in der 15.Spielminute war es soweit. Kapitän Pietro Vacca setzte sich hinter dem Tor durch, und legte auf Bernd Schweinberger ab, der nur noch aus kürzester Distanz den Puck zum 1-1 versenken musste. Nach weiterhin vielen tollen Möglichkeiten, vor allem auf Wörishofer Seite, z.B ein Rybniker Schuss konnte gerade noch vor überschreiten der Torlinie, durch einen Verteidiger geklärt werden, ging es mit einem sehr glücklichen 1-1 aus Burgauer Sicht in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel nahm die ohnehin sehr bissig geführte Partie an Tempo noch zu. So konnten die Gäste die Partie, dann auch ausgeglichener gestalten, doch die Abwehr um Torhüter Ille ließ die Gästestürmer um ihren Tschechen Roman Mucha nicht zur Entfaltung kommen. Hinten dicht und vorne eiskalt präsentierten sich die Wölfe. Nach tollem Einsatz von Robert Linke erzielte Martin Kohlhund in der 28.Spielminute die erstmalige Führung für die Heimmannschaft. Aus dem Gewühl heraus probierte es der Außenstürmer aus dem spitzen Winkel und ließ dem verdutzten Leitner keine Chance. Jetzt konnten sich die Gäste wieder nur ein ums andere mal mit Fouls behelfen, sodass es für die Wölfe zur Folge hatte, dass sie eine 2-Mann Überlegenheit in der 31.Minute genießen durfte. Diese dauerte dann auch nur 30 Sekunden, dann schlug es im Netz von Leitner wieder ein. Geduldig läuft die Scheibe über Vacca und Darius Sirch zum völlig freistehenden Rybniker, und dieser zeigt mit seinem Hammergeschoß, dass er mit Sicherheit eine der härtesten Schüsse in der Landesliga besitzt und zum 3-1 trifft. Danach kontrollierten die Wölfe die Partie bis zum zweiten Drittelende und führten zur zweiten Pause mit 3-1.
Die Wörishofer Spieler diktierten weiter die Partie und hatten Pech als Kohlhund Schuss in der 44.Spielminute nur knapp das Tor verfehlte. Mit einer unglaublichen Disziplin und Defensivverhalten der Mannschaft, war für die Gäste am Bollwerk der Wölfe kein Durchkommen. Logische Konsequenz das 4-1. Als die Wörishofer Eishockeycracks noch eine Unterzahlsituation ohne große Probleme überstanden, schlugen sie durch den von der Strafbank kommenden Kohlhund schon wieder eiskalt zu. Fichtl blockiert gekonnt einen Burgauer Verteidiger und überlässt seinem Mannschaftskollegen den Puck, der mit seinem fünften Tor im zweiten Spiel nach seiner Verletzungspause schon seine gute Form unterstreicht. Danach versuchten die Gäste mit einigen unfairen Aktionen, die Wölfe nochmals aus dem Konzept zu bringen. Die behielten die Ruhe und spielten die Partie mit einer wahnsinnig coolen Art gekonnt nach Hause und durften sich zurecht vom eigenen Anhang feiern lassen.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Ille,Rippl
Verteidigung: Kozlovsky, Hofer, Walther, B.Schweinberger, Weis, Schwarz
Sturm: Kohlhund,Linke,D.Sirch,Fichtl,Vacca,Rybniker,Hirschbolz,J.Sirch,Mössmer, Ledermann

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - ESV Eisbären Burgau 4-1 (1-1),(2-0),(1-0)

1:40 0-1 Voigt Patrick (Assist: Mucha)
14:24 1-1 Schweinberger Bernd (Vacca) 5-4 Überzahl
27:56 2-1 Kohlhund Martin (Linke)
31:28 3-1 Rybniker Christian (D.Sirch, Vacca) 5-3 Überzahl
48:04 4-1 Kohlhund Martin

 

Strafen: Wölfe 12 Strafminuten - Eisbären 16 + jeweils 10 Minuten Disziplinarstrafe (Schmidt und Becherer) 


Sieben Wunderschöne Tore für die Zuschauer

Wölfe lassen mit einem 7-4 Sieg gegen den ESC Holzkirchen weiter aufhorchen!

Vor Beginn des Spiels, die nächste Überraschung im Kader der Wölfe, Martin Kohlhund meldete sich fit zurück, sodass Trainer Andreas Schweinberger, seinen Bruder Bernd in die Verteidigung beordern konnte. Dadurch liefen die Wölfe in dieser Saison zum erstenmal mit drei Verteidigungsreihen und drei Sturmreihen auf. Dementsprechend begannen die Wöfe auch, mit viel Druck im Spiel nach vorne. Doch Torhüter Veicht im Tor der Gäste rettete mehrmals in der Anfangsphase gegen Kohlhund, Robert Linke, Darius Sirch oder hatte das Glück auf seiner Seite bei einem Andreas Walther Gewaltschuß, der das Gehäuse nur um Zentimeter verfehlte. Als die Wölfe die erste Strafzeit in der der 3.Spielminute absitzen mussten, sah man, dass der letztjährige Tabellenfünfte über viel Qualität verfügt und mit toll herausgespieltem Überzahlspiel in der 4.Spielminute in Führung gehen konnte. Wie würde die junge Mannschaft um Teamleiter Michael Oswald mit dem ersten Rückstand in dieser Saison umgehen. Sie reagierten positiv und mit ihrer Schnelligkeit im Spiel nach vorne, konnten sie meistens nur durch Fouls gestoppt werden. Solch ein Überzahlspiel in der 7.Spielminute führte dann auch zu dem mehr als längstfälligen Ausgleich. Perfekter Wechsel bei den Wölfen, Bernd Schweinberger kommt von hinten angestürmt, Marco Fichtl setzt ihn in Szene und mit einer Direktabnahme, erzielt der 33-jährige das Ausgleichstor für die Wölfe. Weiter ging es im Minutentakt auf das Tor der Gäste, doch war die Effektivität noch nicht so, wie bei den vorangegangen Spielen. Den egal ob Fichtl,Kohlhund, Sirch Darius, Schweinberger oder Christian Rybniker sie brachten die Hartgummischeibe nicht am überragendenden Gästetorwart vorbei. Torhüter Alexander Rippl musste bis Drittelende dagegen nur einmal eingreifen. Als sich die Zuschauer nach mehr als unterhaltsamen ersten Drittel schon mit einem Unentschieden anfreudeten, war es dann Rybniker, der mit dem Mute der Verzweiflung, einen fulminaten Schlagschuß zur 2-1 Pausenführung unterbrachte.

Aber auch den Gästen war anzumerken, dass sie nach 1-12 Schlappe in Geretsried was gutzumachen hatten. Aber die Wölfe setzten das zweite Drittel mit der gleichen Itensität weiter, sodass sich die Holzkirchener nur mit Fouls behelfen konnten. Logische Folge, war wiederum ein Überzahltor der Wölfe. Mit schönem Direktspiel über Linke und Mario Kozlovsky wurde Kohlhund in der 24.Spielminute schön freigespielt, sodass dieser den Puck nur noch in das leere Tor unterbringen musste. Jetzt zeigten die Wörishofer Eishockeycracks wieder ihre gewohnte Effektivität vor dem Tor. 26.Spielminute, Sascha Hirschbolz bedient Kapitän Pietro Vacca, der die Abwehr der Gäste per Slalomlauf umkurvt und in den rechten oberen Winkel gekonnt auf 4-1 erhöhte. Nach diesem herrlichen Treffer, setzte der Routinier noch einen drauf, indem er per schönen Moonwalker-tanz, die heimischen Zuschauer nochmals in Verzückung setzte. Keine 30 Sekunden später zeigte ein anderer, warum er bei den Wölfen, die letzten Wochen schmerzlich vermisst wurde. Kohlhund zeigte in diesem Spiel seinen Torriecher zum zweitenmal, als er wiederum vom umsichtigen Linke in Szene gesetzt wurde, und die Hartgummischeibe im Netz des ESC versenkte. Euphorisiert wollten die Wölfe nun den Zuschauer noch mehr Tore schenken, dadurch ließen sie den Gästen viel Platz und diese nutzten sie in der 28.und 33 Spielminute zum plötzlichen 3-5 Anschlusstreffern aus ihrer Sicht. Und die Partie hätte nochmals kippen können, der EVW mit zwei Mann in Unterzahl, beschränkt sich wieder auf seine Tugenden und lässt den Gästen mit unglaublich starken Unterzahlspiel keine Möglichkeiten. Kaum wieder komplett war es Kohlhund mit seinem dritten Treffer in der 39.Spielminute, der die Spielanteile, wieder im Ergebnis ausdrückt. Wieder war es ein Überzahlspiel. Mit Direktspiel von Schweinberger und Vacca wurde wieder Kohlhund freigespielt, und dieser stellte auf 6-3 nach dem zweiten Drittel.

Das dritte Drittel begann dann mit einem Kabinettstückchen von Rybniker. Bei einem eins gegen eins Duell führte er den Verteidiger so vor, als dieser noch nachdem Wölfe-Stürmer suchte, war dieser auf dem Weg zum Tor und ließ auch noch den Torhüter Veicht ganz alt aussehen und verwandelte den Puck in der 42.Spielminute zum 7-3 für die Kneippstädter. Danach ließen die Wölfe die Partie ruhiger angehen, sodass die Gäste das Spiel ausgeglichener gestalten konnte und somit auch Torhüter Rippl der Wörishofer zu einigen Paraden zwangen. Bei der Mannschaft um Trainer Schweinberger merkte man allmählich auch das schwere Freitagsspiel an, sodass es aus Wörishofer Sicht nur noch ein Highligt zu verzeichnen gab. Stürmer Linke wollte es seinem Kollegen Rybniker gleich tun. Mit einem aggressivem Forchecking schnappte er sich das Spielgerät und tänzelte einen Verteidiger des ESC aus, doch blieb im die Krönung verwehrt. Sein Torabschluss landete an der Latte des Gästegehäuses. Diese durften dann in der 56.Minute nochmals Ergebniskosmetik betreiben, doch konnten sie am mehr als verdienten Sieg der Wölfe nichts mehr ändern. So zeigte sich Teamleiter sehr zufrieden mit der Entwicklung der jungen Wölfe und konnte auch an der zehnminütigen Auszeit im Mitteldrittel, auch positive Dinge abgewinnen. "Für unsere junge Mannschaft, war es wichtig zu sehen, wenn man nicht diszipliniert spielt, wie schnell es dann im Eishockey, in die andere Richtung geht. 

Für die Wölfe spielten:
Tor: Rippl, Nick
Verteidigung: Hofer, Kozlovsky, Walther, B.Schweinberger, Schwarz, Weis
Angriff: Kohlhund, Linke, Fichtl, Rybniker, Vacca, Hirschbolz, D.Sirch, J.Sirch, Mössmer, D.Ledermann

 

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - ESC Holzkirchen 7-4 (2-1),(4-2),(1-1)

3:37 0-1 Schmid Ludwig (Assist:St.Alber,Schöpf)
6:21 1-1 Schweinberger Bernd (Fichtl)
17:06 2-1 Rybniker Christian (Vacca)
23:09 3-1 Kohlhund Martin (Kozlovsky,Linke)
25:41 4-1 Vacca Pietro (Hirschbolz)
26:09 5-1 Kohlhund Martin (Linke)
28:28 5-2 Köck Alexander
33:21 5-3 Alber Matthias (Kober,Ziegler)
38:54 6-3 Kohlhund Martin (Vacca,Schweinberger)
41:28 7-3 Rybniker Christian (Fichtl,Vacca)
55:28 7-4 Ullmann Florian (Schmidt)

Strafzeiten: EVW 16 Strafminuten - ESC 24 Strafminuten


Mit Kampfgeist zum Punktgewinn!

Wölfe holen sich verdientes 3-3 Unentschieden bei der SG Oberstdorf/Sonthofen 1b

Dank eines großen Kampfgeistes und dem gelungen Comeback von Bernd Schweinberger reichte es für die Mannschaft um Trainer Andreas Schweinberger zu einem verdienten Punktgewinn beim letztjährigen Landesligaaufsteiger. Wieder waren die Voraussetzungen für die jungen Wölfe nicht besonders gut, vier Verteidiger und drei Sturmreihen standen den Wörishofer Eishockeycracks am Freitagabend zur Verfügung. Darunter auch der Bruder des Trainers, der nach einer einzigen Trainingseinheit, sich schon als absolute Verstärkung herausstellte. Da er sich wegen Prüfungen eine Auszeit vom Eishockeysport nahm, konnte ihn jetzt, sein Bruder und Trainer schon früher zu einem Comeback umstimmen und sollte von ihm nicht enttäuscht werden. Aber auch der Rest der Mannschaft konnte wieder mit Teamgeist und Einsatzwillen überzeugen. Im ersten Drittel hatten die Wölfe, gegen die ihm Vergleich zur Vorwoche komplett besetzten Gastgeber, das Spiel total im Griff. Logische Folge war, Robert Linke schickte Sascha Hirschbolz in der 9.Spielminute auf die Reise und dieser vollendete die Hartgummischeibe im Tor der Gastgeber eiskalt zum O-1. Mit einer sehr stabilen Abwehr um einen sehr sicheren Torwart Andreas Nick spielten die jungen Wölfe abgezockt und die Gastgeber konnten sich bei ihrem Goalie Stöhr bedanken, dass sie nicht noch höher zurücklagen nach dem ersten Drittel.

Mit einer sehr fragwürdigen Strafe gegen Florian Mössmer wurde das zweite Drittel fortgesetzt. Jetzt hatte das Schiedsrichtergespann für einen kurzen Moment den Überblick in der fairen Partie verloren. Als Mario Kozlovsky behackt wurde, kam es zu einer unglaublichen Entscheidung der Unparteiischen. Der Verteidiger der Wölfe durfte die Strafbank drücken, wegen Hacken. Doch auch dieses fast zwei minütige doppelte Unterzahlspiel schienen die Wölfe mit viel Einsatz und geschicktem Stellungsspiel schadlos zu überstehen. Doch 30 Sekunden vor Ende der ersten Strafe war es passiert, in der 22.Minute konnte die 2-Mann nummerische Unterlegenheit nicht mehr wett gemacht werden und die Gastgeber konnten ausgleichen. Jetzt war die Partie, dann schon ausgeglichener, doch die Gastgeber, die auch aus einem kompletten Block vom letztjährigen Bayernligisten ERC Sonthofen bestehen, bissen sich vor allem bei der Defensive der Wölfe die Zähne aus. Und die Kneippstädter reichte wieder ein kurzer Moment, wo sie zuschlugen. Der überragende Linke legte wiederum maßgerecht auf und Hirschbolz lenkte die Scheibe Richtung Tor, der diese dann auch zum 2-1 für die Wörishofer in der 33.Minute die Linie überquerte.
Doch nur 18 Sekunden später durften die Gastgeber jubeln. Aus unmöglichen Winkel traf die Heimmannschaft per Direktabnahme den Puck per Sonntagsschuß, sodass Torhüter Nick chancenlos war. Jetzt, durch diesen glücklichen Ausgleich begünstigt, drückten die Gastgeber die letzten Minuten des Spielabschnitts, doch ein großer Kampfgeist des dezimierten Kaders von Teamleiter Michael Oswald und ein sehr guter Torhüter Nick retteten das mehr als verdiente Unentschieden für die Wörishofer Eishockeycracks nach Spieldrittel 2.

Mit neuen Kräften begannen die Wölfe auch das letzte Spieldrittel. So waren sie es wieder. die schneller in die Partie fanden. Logische Folge war dann auch eine 5-3 Überzahl für die Mannschaft um Ersatzkapitän Linke. Dieser war es auch, der mit seinem dritten Assist, seinen Mittelstürmerkollegen bon der zweiten Reihe, Darius Sirch freispielte, sodass dieser in der 44.Spielminute das Spielgerät nur noch ins leere Tor zum 3-2 versenken musste. Der beste Mann der Heimmannschaft, Torhüter Stöhr hielt seine Kollegen im Spiel, als er in der 47.Spielminute gegen Marco Fichtl mit einem riesigen Reflex das vorentscheidende 4-2 verhinderte. Pech für die Wölfe, das im Gegenzug aus dem Gewühl heraus auch schon wieder der Ausgleich passierte. 3-3 dreizehn Minuten vor Schluss, und wie schon in Bad Tölz sollte sich nichts für schwache Nerven abspielen. Hin und Her, aufreibender Kampf auf beiden Seiten und prägten die letzten Minuten. Die Wölfe ließen nicht nach und dreißig Sekunden vor Schluss wäre der nicht unverdiente Siegtreffer für die Wölfe, nicht weit entfernt gewesen. Linke umkurvt zwei Gegenspieler schiebt die Hartgummischeibe gegen die Laufrichtung des Torwarts, doch dieser zeigt, dass er mit Sicherheit zu den Besten der Liga gehört und rettet mit einem Blitzreflex den Punkt für die Gastgeber. Nach dem Spiel war Trainer Schweinberger vom guten Spiel seiner Mannschaft wieder sehr angetan und freute sich besonders für Stürmer Hirschbolz der seine stetige Weiterentwicklung mit zwei Toren belohnte.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Nick, Ille
Verteidigung: Hofer ,Kozlovsky, Weis, Schwarz
Angriff: Hirschbolz, Linke, Ficht, Rybniker, D.Sirch, B.Schweinberger, Mössmer, J.Sirch, Ledermann

Stenogramm: SC Oberstdorf/Sonthofen 1b - EV Bad Wörishofen Wölfe 3-3 (0-1),(2-1),(1-1)

 8:57 0-1 Hirschbolz Sascha (Assist:Linke)
21:18 1-1 Blaha Bernhard (Greiter) 3-5 Unterzahl
32:22 1-2 Hirschbolz Sascha (Linke)
32:40 2-2 Endras Patrick (Engler,Sauer)
43:57 2-3 Sirch Darius (Linke)
46:41 3-3 Bauer Markus (Stöhr)

Strafminuten: SG 8 Strafminuten - Wölfe 8 Strafminuten


Junge Wölfe wie alte Hasen!

EVW zerlegt Trostberg mit 8-1!

Strahlende Gesichter bei den Verantwortlichen, wenige aber begeisternde Zuschauer und eine Mannschaft die Hoffnung auf die Zukunft macht, so kann man auf das Wochenende bei der 1.Seniorenmannschaft des EVW zurückblicken. Im Gegensatz zu Freitag war auch wieder der Chefcoach Andreas Schweinberger an der Bande, und er lebte den Teamgeist, der bei den Wölfen herrscht, vor. Trotz noch stark gesundheitlich angeschlagenem Zustand, ließ er sich nicht nehmen die junge Wölfe Mannschaft zu unterstützen. Wie schon am Freitag hatte er auch bei der Torhüterwahl eine goldrichtige Entscheidung. Torhüter Andreas Nick vom Freitag wurde geschont und Tobias Ille sollte ihm ihn nichts nachstehen und bot eine ebenfalls überragende Leistung. So bewahrte er mit Hilfe des Pfosten nach 23 Spielsekunden seine eigene Mannschaft vor einem frühen Rückstand. Zwar reklamierten die Trostberger auf ein Tor, doch war gut zu erkennen, dass die Hartgummischeibe nicht hinter der Linie war. Die Gäste hatten was gut zu machen, hatten sie am Freitag einen möglichen Punktgewinn mit einem schlechten ersten Drittel in Pfronten verspielt. So setzten sie, die junge Wölfemannschaft von Anfang unter Druck, doch mit den gleichen Tugenden wie schon am Freitag, leidenschaftlichem Einsatz und einen unglaublichem Teamgeist kämpften sich die Wörishofer zurück. Nach der ersten Chance von Sascha Hirschbolz gab es bei einem Gegenangriff einen unberechtigten Penalty für die Gäste. Doch auch das Glück war den Wölfen treu, so landete dieser an der Stange. Verbissene Zweikämpfe und eine hohes Tempo spiegelten den weiteren Spielverlauf. Die Chiefs aus Trostberg zunächst mit leichten Vorteilen, doch die Wölfe in jeder Situation mit klugem taktischen Verhalten rückten das Ergebnis nach dem ersten Drittel, dann aber langsam in klare Verhältnisse. So zeigten die jungen Wölfe, eine reife Leistung beim Torabschluss. Beim 1-0 von Christian Rybniker schoss dieser per Aufsetzer aufs Tor und dem Torwart wurde die Sicht genommen, sodass die Hartgummischeibe zum Führungstreffer im Netz landete. Das 2-0 in der 17.Minute durch Verteidiger Maximillian Hofer verdeutlicht den Willen der ganzen Mannschaft. Schnelles Umschalten nach Scheibengewinn sein erster Torabschluss geht knapp neben das Tor, doch von der Bande abgeprallt, ist der 18-jährige gedanklich am schnellsten und schiebt den Puck nur noch in das leere Gehäuse. Das 3-0 in der 19.Spielminute dokumentiert die Kaltschnäutzigkeit. Aus dem Gewühl heraus sorgt Rybniker mit einem Abstauber für den Spielstand nach dem ersten Drittel.

Das zweite Drittel wurde weiter verbissen und mit tollem Eishockey von beiden Mannschaften in der Arena von Bad Wörishofen fortgeführt. Leider schien die Partie für das Schiedsrichtergespann zu schnell. So waren viele Strafzeiten auf beiden Seiten nicht nachvollziehbar und so wurde der Spielfluss, um ein und das andere mal unterbrochen. Doch auch in dieser schwierigen Phase sieht man die Stärke der Mannschaft. Es wird trotz hektik und aufkommender Aggressivität, Ruhe bewahrt und sich immer wieder unterstüzt. Ein Beleg als der kleine 1.60cm Eigengewächs Darius Sirch, dem Einschußbereiten1.90cm Kanadier der Gäste so eben mit schönem Tackling aus dem Weg räumt. Dieser und weitere solch unglaublich geführten Zweikämpfe führten dazu, das insgesamt 3 Unterzahlspiele mit zwei Mann weniger, schadlos überstanden wurde. Und mit Tobias Ille war auch wieder ein Goalie im Tor der Wölfe, der die wenigen klaren Möglichkeiten mit einem fantastischen Stellungsspiel zu nichte machte. Bevor es dann auch mit dem gleichen Spielstand wie im ersten Drittel zur zweiten Pause des Spiels ging, sorgten die Unparteiischen wieder für Aufregung. Spieldauerstrafe für Abwehrchef Andreas Walther, nach einem vermeintlichen Kniecheck. Die Frage stellte sich, wie der ohnehin schon kleine dezimierte und junge Kader dies auffangen würde.

Erst recht als die Männer in den Streifen nach der zweiten Pause wieder eine sehr merkwürdige Entscheidung gegen die Wölfe aussprachen. Kapitän Pietro Vacca wurde wegen angeblicher Beleidigung mit einer Spieldauerstrafe belegt. Doch die jungen Wölfe hatten das Spiel nun mittlerweile voll im Griff. Nachdem auf der Gegenseite auch eine Spieldauerstrafe ausgesprochen wurde, beruhigten sich die Gemüter langsam auf beiden Seiten. Die Gäste hatten nichts mehr zuzulegen und die Wölfe spielten wie alte Hasen. 48 Minuten Darius Sirch mit einem Rückhandschuß, Bruder Joel eine Minute später, der zwei Abwehrspieler stehen ließ, Robert Linke wiederum nur eine Minute später und eine weitere Minute später mit einem Doppelschlag von Rybniker und Dominic Weis versetzten die Zuschauer in Begeisterung und bauten das Ergebnis auf 8-0 aus. Einziger kleiner Wermutstropfen passierte dann noch 15 Sekunden vor Schluss, als den Gästen noch der Ehrentreffer gelang und somit ein mögliches Shout-out von Ille verhinderten. Teamleiter Oswald sprach schließlich von einem zu hohen Erfolg, doch die wichtigste Erkenntnis war, das man neben einer überragenden Defensive, und einem super Teamgeist, die Mannschaft auch langsam körperlich in einen guten Zustand kommt, den 120 Minuten Vollgas an diesem Wochenende haben gezeigt, dass in dieser Saison einiges möglich ist. Das perfekte Wochenende machte die zweite Seniorenmannschaft bei den Wölfen perfekt. Sie gewann ihr erstes Punktspiel und damit die Premiere in der Bezirksliga sensationell mit 3-1 bei den Woodstocks aus Augsburg.

Für die Wölfe spielten:
Torhüter: Ille, Rippl
Verteidigung: Walther, Weis, Hofer, Kozlovsky, Schwarz
Angriff: D.Sirch, Linke, Rybniker, Hirschbolz, Vacca, Fichtl, Mössmer, J.Sirch, Ledermann

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe  - TSV Trostberg Chiefs  8-1
(3-0),(0-0),(5-1)

  11:19 1-0 Rybniker Christian
16:33 2-0 Hofer Maximillian
(Assist:Mössmer,J.Sirch)
19:12 3-0 Rybniker Christian
(D.Sirch)
47:23 4-0 Sirch Darius 
(Mössmer,J.Sirch)
48:31 5-0 Sirch Joel
49:24 6-0 Linke Robert
50:06 7-0 Rybniker Christian
(Kozlovsky,Fichtl)
50:55 8-0 Weis Dominik
59:45 8-1 Hagemeister Martin

Strafminuten: Wölfe 19 Strafminuten +2 Spieldauerstrafe für Walther und Vacca ) + Chiefs 29+ Spieldauerstrafe für Heide


Mit Teamgeist zum Teilerfolg!

Wölfe verdienen sich dank überragender Abwehrarbeit einen Punktgewinn in Bad Tölz!

Mit einem 1-1 in Bad Tölz setzten die jungen Wölfespieler im ersten Punktspiel bei der 1b des EC Bad Tölz ein dickes Ausrufezeichen. Derweil waren die Voraussetzungen nicht gerade sehr günstig. So fiel neben dem gesperrten Darius Sirch, dem Langzeitverletzten Dominik Kerber und dem noch nicht wiedergenesenem Martin Kohlhund, auch noch der Chefcoach Andreas Schweinberger aus. Ihn ersetzte Josef Sirch als Trainer auf der Wölfe-Bank. Doch trotz dieser schwierigenden Voraussetzungen startete die neuformierte Wölfe-Mannschaft mit viel Schwung in die Partie. So wurde Christian Rybniker herrvorragend von Robert Linke in Szene gesetzt, doch ein blitzartiger Refelex des EC Bad Tölz Goalies nach 30 Sekunden des Spiels verhinderte die frühe Führung des EVW. Doch nur eine Minute später schien die Herrlichkeit der Kneippstädter schon zu Ende. Denn trotz disziplinierter Spielweise gab es die erste von vier lächerlichen Strafzeiten für die Wölfe im ersten Drittel. Doch dank einer überragenden Defensive wurde dies für die Wörishofer nicht zum Verhängnis. So ließen sie den Gastgebern kaum klare Möglichkeiten zu und mit Torwart Andreas Nick stand hinten noch ein klasse Keeper im Tor der Gäste. So gab es im ersten Drittel, trotz hohem Tempo und spielerischen Highlights kaum ein Durchkommen für beide Angriffsreihen und das erste Drittel wurde folgerichtig mit einem 0-0 beendet.

Das zweite Drittel begannen die Wölfe dann mit der nächsten Hiobsbotschaft, Verteidiger Daniel Bottner zog sich bei einem Zweikampf unglücklich eine Verletzung zu und fiel mit Verdacht auf Adduktorrenzerrung aus. Doch dies wurde durch den Einsatz der restlichen Verteidiger wieder aufgefangen. Respekt verdient allein schon Mario Kozlovsky, der nicht mal nach knapp einer Woche Eiszeit, nach seiner Verletzung, ein mehr als überragendes Zweikampfverhalten zeigte. Aber auch der Rest des Teams arbeitete vorbildlich mit einem unglaublichen Einsatz in der Defensive. Als dann auch die Unparteiischen auf beiden Seiten gleichermaßen die Strafzeiten verteilten, kamen die Wölfe im Angriff immer besser in Schwung. Logische Folge war die 29.Spielminute, wieder zeigten die Wölfe, dass dieses Jahr, das Überzahlspiel ein Plus für die Mannschaft um Teamleiter Michael Oswald darstellen könnte. Die erst zweite Überzahlsituation der Gäste führte dann zum 1-0 durch Kapitän Pietro Vacca. Der Deutsch-Italiener in Reihen der Jungspunde, der sich diese Woche auch schon mit einer Grippe rumplagte, belohnte sich mit seinem Treffer aus der Drehung, für seinen unglaublichen Einsatz. Jetzt waren die Wölfe am Drücker und nach einem starken Zuspiel von Robert Linke, wäre es fast schon wieder der 39-Jährige gewesen, der den EVW zum 2-0 geführt hätte, doch sein Direktschuß wurde vom starken Goalie der Heimmannschaft abgewehrt. Beide Mannschaften nahmen sich in einer unheimlich leidenschaftlichen, aber fairen Partie nicht viel und auch Nick im Tor der Wölfe stand seinem Gegenüber in nichts nach. Doch in den letzten acht Spielminuten des zweiten Spielabschnitts merkte man, die noch fehlende Kraft, aufgrund der vielen angeschlagenen Spieler während der Vorbereitung an. Die Tölzer Löwen drückten die Mannschaft um Abwehrchef Andreas Walther fast pausenlos in die eigene Verteidigungszone, doch leidenschaftlicher Teamgeist und mehrere klasse Paraden von Nick, darunter ein unglaubliche Rettungstat als er einen klare Einschußmöglichkeit der Tölzer mit der Kehle klärte, führte zu einer weiterhin 1-0 Führung der Wölfe nach dem zweiten Drittel.

In der Pause hieß es also Luft holen und nochmals 20 Minuten so eine Mannschaftsleistung aufs Eis zu produzieren. Und diese Pause tat den Wölfen gut, jetzt waren sie wieder mutiger im Spiel nach vorne und bei einer Direktabnahme von Vacca fehlten nur Zentimeter als er die Stange per Direktabnahme traf. Aber auch nur zwei Minuten später, hatte Sascha Hirschbolz mit einer guten Aktion die Chance für eine Vorentscheidung, doch sein Schuß wurde eine sichere Angelegenheit für den heimischen Torwart. Und als es schien, ein möglicher doppelter Punktgewinn würde sich in Sichtweite abzeichnen, führte eine unglückliches Mißverständniss zum Ausgleich. Torwart Nick hatte die Scheibe schon fast mit der Fanghand, als ein Mannschaftskollege versuchte mit dem Schläger die Situation zu bereinigen, so kam der Tölzer Angreifer zum Puck und verwertete mit einem Bauerntrick in der 51.Spielminute zum 1-1. Doch das tat dem Mut der Wölfe keinen Abbruch und weiter hatten sie in dieser Phase die besseren Chancen. Vier Minuten später fehlten den Wölfe erneut nur Zentimeter, als Hirschbolz einen schönen Angriff abschloss. Und keine zwei Minuten später sprang die Wölfe-Bank eigentlich schon zum Torjubel hoch. Parallel zu Traumparade im Mitteldrittel von Nick, war es diesmal der Goalie Halpaus der die gleiche Wahnsinnstat wie sein Gegenüber im Mitteldrittel vollbrachte. Schuß Rybniker, der Abpraller fällt Marco Fichtl vor den Schläger und dieser macht mit einem Direktschuß auf das leere Tor eigentlich alles richtig, doch diesmal klärte die Kehle des heimischen Torwarts den möglichen Führungstreffer. Die letzten vier Minuten kamen auf einmal die Gastgeber ins Spiel, sodass Nick mit drei unglaublichen Paraden das verdiente Unentschieden der Wölfe sicherte. So waren sich die 45 Zuschauer in der schönen Eishalle in Bad Tölz einig, dass diese Partie noch mehr Appetit auf diese Landesligasaison macht. Aber auch Kapitän Vacca zeigte sich besonders erfreut über die Truppe, mit dieser jungen Mannschaft und diesem Zusammenhalt, macht es einfach nur Spaß.

Für die Wölfe spielten:

Torwart: Nick, Ille
Verteidigung: Walther, Weis, Hofer, Kozlovsky, Bottner, Schwarz
Angriff: Rybniker, Linke, Markthaler, Fichtl, Vacca, Hirschbolz, Mössmer, J.Sirch, Ledermann

Stenogramm: EC Bad Tölz 1b Löwen - EV Bad Wörishofen Wölfe 1-1 (0-0),(0-1),(1-0)

28:37 0-1 Vacca Pietro
(Assist:Weis,Rybniker) 5-4 Überzahl
50:36 1-1 Harrer Lukas
(Stauffert)

Strafminuten: Löwen 10 Strafminuten - Wölfe 14 Strafminuten


Kein überzeugendes letztes Testspiel!

Wölfe schlagen Denklingen mit 10-5

Es war kein wirklicher guter Auftritt der 1.Seniorenmannschaft des EVW, bevor es nun am Freitag in Bad Tölz in die Landesligasaison 2011/2012 losgeht. Dabei lichtet sich allmählich die Verletztenliste der Mannschaft um Trainer Andreas Schweinberger, der neben den Langzeitverletzten Dominic Kerber, Martin Kohlhund und Mario Kozlovsky, nur noch auf den grippekranken Daniel Bottner verzichten musste. Doch wieder verschliefen die Kneippstädter die Anfangsminuten. So stand es nach 26 Sekunden 0-1 aus Sicht der Heimmannschaft. Symptomatisch kennzeichnete dieses Tor das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft im Spiel. So wurde die Hartgummischeibe nicht konsequent aus der Gefahrenzone gebracht und von einem Körper eines Denklinger landete der Puck im Gehäuse von Tobias Ille. Auch danach merkte man neben einer nicht richtig eingespielten Mannschaft, auch eine lethargische Spielweise. So war das 1-1 durch einen Flachschuß von Joel Sirch in der 10.Minute sehr überraschend. Jetzt kam wenigstens die Offensivkräfte etwas zur Geltung und Christian Rybniker mit einem Unterzahltor in der 12.Spielminute zeigte zum ersten Mal einen Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften. Der gleiche Spieler war dann nach einem Traumpass von Maximillian Hofer in der 15.Minute schon zum zweiten Mal erfolgreich. Danach wirkten die Wölfe in der Abwehrarbeit wieder etwas zu sorglos, sodass die Gäste kurze Zeit später mit einem Alleingang den Anschlusstreffer herstellen können. Munteres Scheibenschießen auf beiden Seiten änderte mit einem 4-3 nach dem ersten Drittel.

Nach Darius Sirchs 4-2, folgte postwendend der erneute Anschlusstreffer.
Auch in Drittel 2 achteten beide Mannschaften mehr auf ihr spielerisches und ließen konsequentes Abwehrverhalten vermissen. So war dies für die Wölfe ein Vorteil, denn mit ihrer Schnelligkeit besaßen sie einige Vorteile gegenüber dem Bezirksligisten. Logische Folge war der dritte Treffer von Rybniker, und Darius Sirch mit seinem zweiten Streich, die das Ergebnis auf 6-3 ausbauten. Nachdem 6-4 der Denklinger zeigten die Wölfe wieder einen kurzen Nachweis ihrer Landesligatauglichkeit. Nachdem Abwehrchef Andreas Walter von der Strafbank zurückkehrte, wurde er mit einem tollen Pass von Joel Sirch bedient und vollendete gekonnt zum 7-4 nach dem zweiten Drittel.

Im letzten Drittel wurde dann noch einige Spieler getestet. Darius
Sirch, der im ersten Punktspiel aufgrund einer Spieldauerstrafe fehlt, durfte zum Duschen und der 1b Spieler Markus Markthaler, sowie Daniel Zweckbronner von den Junioren durften aufs Eis. Außerdem wirkte nach 30 Minuten auch Michael Fischer schon mit, doch merkte man, das ihm noch die Bindung zur Mannschaft fehlt. Das Spiel blieb unverändert für die Zuschauer eine schöne Sache. Ohne sich gegenseitig weh zu tun, kamen die Anhänger der Wölfe zum Genuss eines zweistelligen Sieges. Sascha Hirschbolz und zweimal Robert Linke, der sich langsam als wahrer Torjäger entwickelt, sowie bei einem Gegentreffer wurde das Spiel mit insgesamt 15 Toren beendet. So hofft, der Teamleiter Michael Oswald, das nach einer nicht ganz gelungenen Generalprobe, die Premiere beim ersten Doppelspielwochenende am Freitag in Bad Tölz und am Sonntag daheim gegen Trostberg gelingt.

Für die Wölfe spielten:
Tor: Ille, Nick
Verteidigung: Walther, Weis, Hofer, Schwarz, Mössmer
Angriff: Fichtl, Vacca, Rybniker, D.Sirch, Linke, Hirschbolz, Ledermann, J.Sirch, Fischer, Markthaler, Zweckbronner

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - SG Denklingen/Landsberg 10-5 (4-3),(3-1),(3-1)

 0:26 0-1 Weiss Markus
(Assist:W.Kößl)
9:09 1-1 Sirch Joel
(Mössmer)
11:17 2-1 Rybniker
Christian (Fichtl)
14:33 3-1 Rybniker
Christian (Hofer,Fichtl)
15:43 3-2 Huber Daniel
(Weiss)
17:13 4-2 Sirch Darius
(Vacca,Weis)
18:50 4-3 Weiss Markus
(Herz)
25:59 5-3 Rybniker
Christian (Linke,Sirch)
26:23 6-3 Sirch Darius
(Linke,Hirschbolz)
30:38 6-4 Kößl Werner
(Weiss)
37:13 7-4 Walther
Andreas (J.Sirch,Fischer)
44:15 7-5 Huber Philipp
(Kiening)
44:32 8-5 Hirschbolz
Sascha (Vacca)
48:47 9-5 Linke Robert
57:53 10-5 Linke Robert
(Rybniker)

Strafzeiten: EVW 8 + 10 Minuten Disziplinarstrafe (Mössmer) - SG Denklingen/Landsberg 18 Strafminuten


Zweiter Derbysieg!

Klarer 9-4 Sieg täuscht über Leistung der Wölfe!

Mit einer sehr durchwachsenen Mannschaftsleistung gelang der Seniorenmannschaft des EV Bad Wörishofen ein weiterer Erfolg in der Vorbereitung. Derweil waren die Voraussetzungen für die jungen Wölfe, angeführt von Kapitän Pietro Vacca gar nicht schlecht. Nachdem Florian Mössmer, von Trainer Andreas Schweinberger in den Sturm beordert wurde, konnte man endlich mit drei kompletten Sturmreihen auflaufen. Doch der Gast aus der Bezirksliga wirkte von Beginn an viel präsenter, so war eine 2-0 Führung nach 12 Spielminuten für die zweite Mannschaft des Bayernligisten durchaus verdient. Aber ein überragender deutsch-italiener(Vacca) in Reihen der Kneippstädter drehte die Partie in drei Minuten praktisch im Alleingang. Mit seinem Tor zum 1-2 und seinen zwei Assist für Marco Fichtl, der zum 2-2 und 3-2 traf, ging es dann auch in die erste Drittelpause.

Das zweite Drittel startete dann mit anderem Verlauf. Die Wölfe nun endlich druckvoller und spritziger, dominierten nun die Partie. So war es wieder Vacca, der Markus Markthaler mustergültig bediente, sodass der junge Stürmer, den Puck nur noch ins leere Tor schießen musste. So recht konnten sich die Gäste mit dem Ergebnis nicht anfreunden. Wie schon am Freitag rächten sich die bis dahin fairen Buchloer mit einer bösen Aktion. Dies hatte dann auch für die Wölfe böse folgen. Wieder leidtragender in Reihen der Kneippstädter war Juniorenspieler Joel Sirch. Als nach seinem Torabschluss, ein Buchloer ihn mit einem Crosscheck total unnötig verletzte, und er im Krankenhaus seine Platzwunde nähen lassen musste. Das schlechte für die Wölfe war, dass die Unparteiischen wieder nicht eingriffen und keine Strafe verhängten. Dafür reagierten sie im Fall des Bruders Darius Sirch, als dieser seinen Frust gegenüber den Schiedsrichter kundtat und diese bei nicht vorhandenem Fingerspitzengefühl, sie eine Spieldauerstrafe gegen den 20-Jährigen verhängten und er somit im ersten Punktspiel in Bad Tölz gesperrt ist. Duplizität der Ereignisse, wie schon am Freitag trat das Spiel in den Hintergrund und es reagierte Aggressivität auf dem Eis. So ging es nach dem mit dem dritten Treffer von Fichtl und dem ersten Treffer im Wölfe-Trikot von Neuzugang Robert Linke, sowie einem Treffer der Gäste mit einer 6-3 Pausenführung in das dritte Drittel.

Im letzten Drittel versuchten beide Mannschaften sich dann aus allen
Zweikämpfen rauszuhalten, sodass die Partie sehr verflachte, aber es auch keine verletzten mehr zu verzeichnen gab. Bedingt durch diese Spielweise konnte man dann schon den Klassenunterschied feststellen. Hoffnung geben dann auch die letzten drei Torschützen für die Landesligasaison. So steht Markthaler mit seinem zweiten Tor für die aufstrebenden Junioren im eigenen Team. Linke der erst seit einer Woche mittrainiert, konnte seine Leistung gegenüber vom Freitagsspiel erheblich ausbauen und dokumentierte seine Torgefährlichkeit mit seinem ebenfalls zweiten Treffer im Spiel. Und der 39-Oldie im Team des EVW, Vacca, der die jungen exellent führt, krönte seine Gala mit dem Treffer zum Endstand zum 9-4.

So spielten die Wölfe:
Tor: Rippl, Nick
Verteidigung: Walther, Weis, Schwarz, Bottner
Angriff: J.Sirch, Linke, D.Sirch, Fichtl, Vacca, Hirschbolz, Ledermann, Mössmer, Markthaler

Stenogramm: EV Bad Wörishofen Wölfe - ESV Buchloe 1b Young Pirates 9-4 (3-2),(3-1),(3-1)

 2:19 0-1 Schönberger
Alexander (Assist:Horvath,Casaccio)
11:09 0-2 Streit Tobias
(Horvath,Klemm)
14:49 1-2 Vacca Pietro
(Hirschbolz)
16:46 2-2 Fichtl Marco
(Vacca,Bottner)
17:39 3-2 Fichtl Marco
(Vacca,Ledermann)
22:02 4-2 Markthaler Markus
(Vacca,Hirschbolz)
31:54 5-2 Fichtl Marco
(Weis,Vacca)
37:14 5-3 Singer Alexander
(Casaccio,Klemm)
38:35 6-3 Linke Robert
(Markthaler)
46:18 6-4 Klemm Christian
(Schönberger)
49:57 7-4 Markthaler Markus
52:45 8-4 Linke Robert
(Mössmer,Ledermann)
57:51 9-4 Vacca Pietro
(Fichtl)

Strafzeiten: Wölfe 8 + Spieldauerstrafe(D.Sirch) - Pirates 12 Strafminuten


Unschönes Derby!

Wölfe gewinnen Teil 1 des kleinen Derbys in Buchloe mit 5-3

Noch haben sie mit einem kleinen Kader zu kämpfen, 12 Spieler standen Trainer Andreas Schweinberger zur Verfügung, doch die jungen Wölfe zeigten zumindest im ersten Drittel, dass mit ihnen in der Landesliga zu rechnen ist. Die Wölfe mit einem starken Torhüter Tobias Ille lagen nach dem ersten Drittel mit 4-1 verdientermaßen in Front. Christian Schwarz mit einem Schlagschuss in der 3.Minute brachte die Wölfe früh in front. Joel Sirch erhöhte in Überzahl in Spielminute 11 auf 2-0. Oldie Pietro Vacca zeigte mit dem 3-0 nur zwei Minuten später seinen Torriecher. Nach dem die Buchloer nach einer Unaufmerksamkeit in der 14.Spielminute verkürzen konnte. Sorgte wieder ein perfektes Überzahlspiel, abgeschlossen von Darius Sirch für die 3-Toreführung nach dem ersten Drittel.

Ab dem zweiten Drittel war es dann vorbei mit der Herrlichkeit der Kneippstädter. Einen großen Anteil hatten die Unparteiischen, hatten sie das Spiel schon im ersten Drittel nicht im Griff, artete es ab dem zweiten Drittel aus. Während die Wölfe nach leichten Berührungen die Strafbank drückten, ließen die frustierten Buchloer keine Möglichkeit aus, mit überharten Angriffen, das Spiel zu kippen und wurden kaum bestraft. Trauriger Höhepunkt war, kurz nach dem 5-1 durch den besten Wölfespieler Joel Sirch. als dieser die Abwehr der Gastgeber schwindlig spielte und gekonnt vollendete, wurde er auch prompt mit einem üblen Bandencheck bestraft und musste mit einer Brustprellung in der 40.Spielminute das Spiel beenden (Ohne Strafe für einen Buchloer)!

So hieß es im letzten Drittel für die Gäste Ruhe bewahren und möglichst ohne weitere Verletzungen das Spiel beenden. Das letztere gelang. So ergab es sich, dass sich Goalie Ille noch ein spezielles Torwarttraining im letzten Drittel von der Buchloer Mannschaft bekam. Er bestand es mit Bravour, und musste nur noch die Treffer zum 2-5 und 3-5 aus Buchloer sicht in der 47.Spielminute und 52.Spielminute hinnehmen. Doch Ruhe kam auf dem Eis nicht auf, denn wirkte das Schiedsrichtergespann nicht unbedingt wie Unparteeische, sodass der dritte Sieg im dritten Vorbereitungsspiel zur Nebensache wurde. So kann man nur hoffen, dass Rückspiel am Sonntag wird wieder ein kräftemessen auf Eis wird.

Für die Wölfe spielten:
Torhüter: Ille, Nick
Verteidigung: Bottner, Weis, Hofer, Schwarz
Angriff: Joel Sirch, Linke, Darius Sirch, Fichtl, Vacca, Mössmer, Hirschbolz, Ledermann

Stenogramm: ESV Buchloe 1b Young Pirates - EV Bad Wörishofen Wölfe 3-5 (1-4),(0-1),(2-0)

2:34 0-1 Schwarz Christian
10:07 0-2 Sirch Joel
12:01 0-3 Vacca Pietro
(Assist:Mössmer)
13:07 1-3 Streit Tobias
(Kaiser)
16:27 1-4 Sirch Darius
(Vacca)
38:51 1-5 Sirch Joel
46:22 2-5 Müller Sebastian
(Streit,Kaiser)
51:24 3-5 Streit Tobias

Strafzeiten: Young Pirates 20 Strafminuten - Wölfe 18 Strafminuten + 10 Disziplinarstrafe (Fichtl)


Rumpfkader besteht zweiten Test!

Wölfe auch im zweiten Vorbereitungsspiel erfolgreich!

Wenn ein Landesligist bei einem Bezirksligisten gewinnt, kann man von
Normalität sprechen, doch beim 5-4 Auswärtssieg der Wölfe in Landsberg beim Vfl Denklingen, zeigten sich die Verantwortlichen vor allem über die Art und Weise der jungen Wölfe Mannschaft sehr erfreut. Mit einem Miniangebot von 2 Torhütern, vier Verteidiger und acht Stürmer, darunter einige Junioren und 1b Spielern begann die Mannschaft um Teamleiter Michael Oswald und Trainer Andreas Schweinberger die Partie. So brauchten die noch teilweise sehr unerfahrenen jungen Spieler ein paar Minuten um sich in der bunt zusammen gewürfelten Mannschaft zurechtzufinden, doch nach dem 1-0 in der 5.Spielminute des Vfl Denklingen, dauerte es nur eine Zeigeumdrehung später, bis die Wölfe zum Ausgleich kamen. So war es Christian Rybniker, der nach tollem Zweikampfverhalten und schönem Zuspiel vom sehr starken Marco Fichtl, den Ausgleich makierte. Weiter wirbelten die Wörishofer, die sehr erfahrene Abwehr des Bezirksligisten gehörig durcheinander. Zweimal Rybniker und Sascha Hirschbolz hatten bei ihren Chancen jedoch nicht das Glück auf ihrer Seite. So waren es wieder die Gastgeber, die mit ihrer Erfahrung, einer der wenigen Konter in der 9.Spielminute in Führung abschlossen. Munter mit viel Spielwitz und Kreativität erspielten sich die Mannschaft um den einzigen Oldie, Pietro Vacca, weiterhin gute Chancen. So nutzte 1b Spieler Markus Markthaler in der 11.Spielminute seine zweite Chance im Spiel zum 2-2. Nach Zuspiel des überragenden Eigengewächs Darius Sirch, lenkte er das Spielgerät unhaltbar Richtung Vfl Denklingen Gehäuse. Weitere sehenswerte Aktionen bis zur ersten Drittelpause wurden nicht von Erfolg gekrönt. So war es Rybniker, der es verpasste mit seiner insgesamt vierten Gelegenheit, die Wölfe zum erstenmal in Führung zu bringen. So ging es mit ausgeglichenem Ergebnis zum ersten Seitenwechsel.

Die Wölfe erhöhten auf Forderung ihres Trainers, das Tempo und diesen Gefallen tat seine junge Mannschaft. Angeführt vom überragenden Vacca, der mit seiner Spielintelligenz in der 23.Minute Juniorenspieler Daniel Ledermann in Szene setzte und dieser uneigenützig Sascha Hirschbolz anspielte, war so ein Paradebeispiel. So musste der junge Neuzugang des ESV Buchloe 1b nur noch den Puck im leeren Tor unterbringen und krönte damit seine gute Leistung. Weitere Chancen blieben ungenützt, so waren die Gastgeber, bei den noch seltener gewordenen Konter in der 32.Minute erfolgreich. Doch Dominic Weiss mit einem Flachschuß stellte nur eine Minute später wieder die Wölfe Führung her. Das auch bereits das Überzahlspiel bei den Kneippstädtern gut funktioniert, belegte Andreas Walther in der 36.Minute. In einer sehr fair geführten Partie dauerte die erste Strafzeit für die Heimmanschaft gerade einmal 13 Sekunden. Nach Kombination über Fichtl und Weis krönte der Abwehrchef seine Leistung mit einem sensationellen Schlagschuß ins linke obere Dreieck, zur ersten zwei Tore Führung der Wölfe. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch schon in die zweite Pause.

Im letzten Drittel passierte auf beiden Seiten, dann nicht mehr viel. So merkte man beide Mannschaften noch die Vorbereitungszeit an, und den Wölfe die geringe Spielerzahl. Zwar war der Landsberger Vorstadtclub nochmals in der 46.Spielminute erfolgreich, doch ansonsten wirkte die junge Mannschaft auch schon sehr routiniert und brachte den 5-4 ohne größere Probleme über die Zeit. So wird der Sieg bei den Wörishofer nicht überbewertet, doch es scheint sich ein richtiger Teamgeist zu bilden. Nichtsdestotrotz wird sich der Teamleiter noch um Verstärkung kümmern müssen. Während viele Spieler diesesmal nur aus privaten Gründen verzichten mussten, so verkündete Aussenstürmer Martin Kohlhund die nächste Hiobsbotschaft beim Auswärtsspiel in Landsberg. So wird man auf ihn, wegen eines Muskelfasserisses sechs Wochen verzichten müssen. So kommt es ganz gelegen, das Robert Linke ab Dienstag der ersten Mannschaft voll zur Verfügung steht.

Für die Wölfe spielten:

Tor: Nick, Ille

Verteidigung: Walther, Weiss, Hofer, Mössmer

Angriff: Fichtl, D.Sirch, Rybniker, Ledermann, Vacca, Hirschbolz, Markthaler, Zweckbronner

Stenogramm: VFL Denklingen - EV Bad
Wörishofen Wölfe 4-5 (2-2),(1-3),(0-1)

 4:43 1-0 Huber Philip
(Assistent:Zeck,Geelhaar) 4-5 Unterzahl
5:14 1-1 Rybniker
Christian (Fichtl)
8:43 2-1 Kößl Werner
(Weiss,Gerum)
14:00 2-2 Markthaler
Markus (Sirch)
22:16 2-3 Hirschbolz
Sascha (Vacca,Ledermann)
31:45 3-3 Bitzer Christian
32:57 3-4 Weiss Dominic
(Vacca)
35:08 3-5 Walther Andreas
(Weis,Fichtl) 5-4 Überzahl
45:06 4-5 Kößl Martin
(W.Kößl,Weiss)

Strafzeiten: VFL 4 Strafminuten - EVW 6 Strafminuten


Ein gelungener erster Test für die Wölfe!

Erstes Vorbereitungsspiel lässt auf die Zukunft hoffen!

Mit einem 4-2 Sieg über den Landesligisten aus der Gruppe Nord/Ost, den SE Freising Black Pears gelang der neuformierten Mannschaft um Trainer Andreas Schweinberger ein Auftakt nach Maß! So stehen dem Trainer die Verteidigungsreihen der letzten Saison fast zur Verfügung, doch im Sturm gab es aufgrund einiger Abgänge einen gewaltigen Umbruch. So setzen er und der neue Teamleiter Michael Osswald vor allem auf junge Spieler,wenn möglich aus dem eigenen Nachwuchs. So komplettierten die Junioren Joel Sirch(Bruder von Darius) und Daniel Ledermann mit dem ebenfalls jungen Neuzugang von der 1b des ESV Buchloe, Sascha Hirschbolz die dritte Sturmreihe und konnten auch überzeugen. Ein alter Haudegen, Neuzugang Pietro Vacca Deutsch-Italiener, bewies beim ersten Auftritt vor heimischer Kulisse auch schon sein können und leistete neben einem Tor, auch noch zwei Assist. Zwar waren in dem Spiel der Wölfe neben einige Höhen, auch Tiefen zu verzeichnen, doch konnte der Trainer Schweinberger aufgrund des großen Umbruchs im Kader schon sehr zufrieden mit dem ersten Auftritt seiner Mannschaft sein. Ein weiterer positiver Aspekt aus Wölfe sicht war, dass neben einer sicheren Defensive, auch(ohne Training) schon das Überzahlspiel funktioniert. So fielen alle 4 Treffer der Wölfe in nummerischer Überlegenheit. Aber auch sonst zeigten die Wölfe schon zu diesen frühen Zeitpunkt teilweise beachtliche spielerische Highlights. So hoffen die Verantwortlichen, dass die junge Mannschaft beim nächsten Testspiel am Freitag(um 20.00 Uhr) in Landsberg beim ambitionierten Bezirksligisten SV Denklingen einen weiteren Schritt Richtung Weiterentwicklung vollbringt.

Für die Wölfe spielten:

Tor: Ille, Rippl

Verteidigung: Schwarz, Walther, Mössmer, Hofer, Weis, Bottner

Sturm: Kohlhund, D.Sirch, Mayer, Rybniker, Vacca, Fichtl, Ledermann, J.Sirch, Hirschbolz

 
Wölfe Wörishofen - SE Freising Black Pears 4-2
(2-0),(1-2),(1-0)

10:32 1-0 Sirch Darius (Assistent:Schwarz,Hofer)
18:49 2-0 Rybniker Christian (Vacca,Walther)
23:51 2-1 Mooseder Marcus
34:19 3-1 Vacca Pietro (Fichtl) 35:50 3-2
Haug Alexander
59:57 4-2 Mayer Robert (Vacca)

 

Strafminuten: Wölfe 8 Strafminuten + (10 Minuten Disziplinarstrafe
Mössmer) - Black Pears 20 Strafminuten + 
(5+Spieldauerstrafe Ivan Bannov)


Heiß aufs Eis!

Wölfe hungrig auf das erste Vorbereitungsspiel!

Nach knapp zweiwöchiger Eiszeit bittet die Seniorenmannschaft des EV Bad Wörishofen am Sonntag(18.September) um 17.00 Uhr den Nord/Ost Landesligisten SE Freising Black Pears zum ersten Testspiel auf heimischen Eis. Nach schweißtreibenden Sommertraining lässt Trainer Andreas Schweinberger seine Mannen kaum eine Verschnaufspause. Mit Beginn des ersten Trainings am 5.September sind die Wölfe fast täglich auch schon auf dem eisigen Untergrund zu Werke. Ein zweitägiges Trainingslager am letzten Wochenende in heimischen Gefilden wurde auch schon absolviert. An diesem Wochenende holte sich Trainer Schweinberger auch noch eine Unterstützung für seine Trainingsarbeit. Der zurzeit vereinslose Trainer und ehemalige EVW Idol Dave Rich gab einige Tipps an die jungen Wölfe. Auch im Mannschaftskader tat sich noch was, so sagten Verteidiger Christian Schwarz und Marco Fichtl nochmals für eine Saison zu. Doch aufgrund des engen Kaders, hofft der Teammanager Michael Osswald noch auf eine Zusage eines Verteidigers und eines Stürmers. Aber auch der eigene Nachwuchs hat in dieser kurzen Vorbereitungszeit schon voll mitgezogen und soll auch seine Chancen in der ersten Mannschaft Fuß zu fassen, erhalten.

Weitere Vorbereitungsspiele:

Freitag 23.September: VFL Denklingen - EV Bad Wörishofen um 20.00 Uhr in Landsberg
Freitag 30.September: ESV Buchloe 1b Pirates - EV Bad Wörishofen um 20.00 Uhr
Sonntag 2.Oktober: EV Bad Wörishofen - ESV Buchloe 1b Pirates um 17.00 Uhr
Freitag 7.Oktober: EV Bad Wörishofen - VFL Denklingen um 20.00 Uhr